‚Recht auf Sicherheit‘ mit Jürgen Stock

10. Mai 2017 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat bei der dritten Veranstaltung der Diskussionsreihe ‚Recht auf Sicherheit‘ mit dem Generalsekretär von Interpol, Prof. Dr. Jürgen Stock, über aktuelle internationale Sicherheitsherausforderungen debattiert.

Nach einer Einführung durch Innenminister Herrmann ging Prof. Dr. Stock in einem Referat auf die Perspektive Interpols zu aktuellen internationalen Sicherheitsherausforderungen ein. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Herrmann und Prof. Dr. Stock moderierte der Polizeiexperte und Fachjournalist Oliver Bendixen.

Der islamistische Terrorismus hält Sicherheitsbehörden weltweit in Atem. Eine wichtige Funktion bei der internationalen Polizeizusammenarbeit hat die ‚International Criminal Police Organization‘, kurz Interpol, mit ihren 190 Mitgliedsländern.
Namhafte Experten

Der Auftakt der von Herrmann ins Leben gerufenen Diskussionsreihe ‚Recht auf Sicherheit‘ fand im Juni 2016 statt. Bisherige Gäste waren der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg-Maaßen, sowie der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch.

Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird zwar der Ruf nach einem starken Staat und besseren Befugnissen für die Sicherheitsbehörden immer lauter, gleichzeitig wachsen aber die Befürchtungen, das Mehr an Sicherheit würde zu einem Weniger an Freiheit führen. Diesen Befürchtungen möchte der bayerische Innenminister mit Fachexperten entgegentreten.
Freiheit und Sicherheit durch Recht und Ordnung

Nur, wer sicher ist und sich sicher fühlt, kann seine individuelle Freiheit genießen und sein Leben aktiv gestalten. Im Januar 2017 hat der Ministerrat das Sicherheitskonzept ‚Freiheit und Sicherheit durch Recht und Ordnung‘ beschlossen. Im Fokus der Staatsregierung stehen insbesondere Vorschläge zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus, der Wohnungseinbrüche, der Internetkriminalität sowie der Kontrolle und Begrenzung des Asylbewerberzustroms nach Deutschland. „Mit den Maßnahmen stärken wir nicht nur objektiv unsere Sicherheit, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen in unserem Land“, so das Fazit des Innenministers.

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