Erweiterung der Ausbildungskapazitäten bei der Polizei

10. Mai 2017 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | Drucken

Innenminister Markus Ulbig hat sich heute an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) über die laufende Ausbildung der Kommissarsanwärter und die bevorstehenden Erweiterungsmaßnahmen für die Ausbildungskapazitäten informiert. Derzeit studieren in Rothenburg in der Oberlausitz drei Jahrgänge mit insgesamt 348 angehenden Kommissaren. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Zahl der Studienplätze für das mittlere Führungsmanagement der Polizei auf 450 steigen. Bereits 2018 wird zudem die Kapazität des zweiten Hochschulstandortes in Bautzen von derzeit 100 auf 150 Plätze erhöht. Hier findet der fachtheoretische Teil des ersten Studienjahres statt.

Innenminister Markus Ulbig betonte während seines Besuchs: „Sachsen braucht in den kommenden Jahren eine Vielzahl guter Polizistinnen und Polizisten. Den Grundstein haben wir mit dem Stopp des Stellenabbaus gelegt, jetzt sind wir mitten in der Anwerbung und Ausbildung. Die Investitionen in die Sicherheit unseres Freistaates werden sich für die Bürger langfristig auszahlen.“

Neben den beiden Hochschulstandorten in Rothenburg und Bautzen unterhält die sächsische Polizei drei Fachschulen für die Ausbildung der Polizeimeisteranwärter. Sie befinden sich in Chemnitz, Leipzig und Schneeberg. Die Ausbildungskapazität der Fachschulen liegt derzeit bei rund 770 Plätzen. Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl sukzessive auf 1.150 Plätze steigen. Damit kann Sachsen das erklärte Ziel umsetzen, den Einstellungskorridor bei der Polizei in den Jahren 2018 bis 2020 auf 700 Stellen zu erhöhen. Es ist geplant, dass bis Mitte der 2020iger Jahre wieder rund 12.000 Beamte im Dienst der sächsischen Polizei stehen. Derzeit sind es noch knapp 1.000 weniger.

 

 

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