Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro in die NRW-Haftanstalten

5. Mai 2017 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Justizminister Thomas Kutschaty wird am 4. Mai 2017 gemeinsam mit Vertretern des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) das Richtfest für einen neuen Flügel der 1914 errichteten Justizanstalt Rheinbach begehen. An diesem traditionsreichen Standort im Rhein-Sieg-Kreis werden bis Anfang des Jahres 2019 insgesamt 220 neue Haftplätze entstehen.

„Damit investiert die Landesregierung in den kommenden Jahren neben den laufenden Ausgaben zusätzlich eine Milliarde Euro in den Strafvollzug und damit in die Substanz der Sicherheit in Nordrhein-Westfalen“, so der Justizminister. Mit dem Geld werden die Haftanstalten Köln, Willich I, Iserlohn und Münster vollständig neu gebaut sowie die Justizvollzugsanstalt in Wuppertal-Vohwinkel kernsaniert.

Thomas Kutschaty: „NRW geht wie kein anderes Bundesland den Neubau und die Sanierung seiner Haftanstalten aktiv an.“ Ein großer Teil der Gefängnisse in NRW stammen zum Teil noch aus der Kaiserzeit. Doch nach mehr als 100 Jahren müssen wir Haftbedingungen und Sicherheitsstandards in den Gefängnissen auf den neuesten Stand bringen. Auch Haftanstalten die in den 60iger oder 70iger Jahren gebaut wurden, werden ebenfalls saniert.

Mit dem Investitionsprogramm der Landesregierung werden landesweit 2.748 Haftplätze erneuert oder ausgebaut.

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