162 neue Kommissarinnen und Kommissare

25. April 2017 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann freut sich über 162 neue Kommissarinnen und Kommissare bei der Bayerischen Polizei. Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer hat heute an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei, in Fürstenfeldbruck den Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome überreicht. Sie haben damit erfolgreich ihr zwei- beziehungsweise dreijähriges Studium abgeschlossen. „Unsere neuen Führungskräfte und Ermittler sind eine wertvolle Verstärkung der Bayerischen Polizei“, erklärte der Minister. „Mit ihrer hervorragenden Ausbildung sind sie bestens für die großen Herausforderungen der Polizeiarbeit gewappnet.“

Laut Herrmann wird die Bayerische Polizei auch in den kommenden Jahren deutlich verstärkt. Von 2017 bis 2020 seien 2.000 neue Stellen geplant. Allein 2017 und 2018 sollen insgesamt rund 3.200 Polizisten neu eingestellt werden. „Damit wir auch weiterhin genug geeigneten Polizeinachwuchs finden, haben wir 2016 eine große Nachwuchswerbekampagne unter dem Motto ‚Mit Sicherheit Anders‘ gestartet“, so der Innenminister weiter. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen von der Vielseitigkeit und den ausgezeichneten Perspektiven des Polizeiberufs überzeugen.“ Alle Informationen zur Werbekampagne sowie zu den Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Ausbildungsinhalten und Karrieremöglichkeiten können unter www.mit-sicherheit-anders.de abgerufen werden.

Die neuen Kommissarinnen und Kommissare aus ganz Bayern haben ihr Studium in Fürstenfeldbruck und Sulzbach-Rosenberg absolviert. In der aufwändigen und anspruchsvollen Ausbildung ging es nach Herrmanns Worten vor allem darum, Theorie und Praxis optimal zu verknüpfen. Neben dem Fachwissen und zahlreichen Fertigkeiten waren insbesondere auch Teamgeist und Fingerspitzengefühl gefragt. Die fachlichen Schwerpunkte reichten von polizeilichem Management wie beispielsweise Kriminalistik, Führungslehre oder polizeiliches Einsatzverhalten, bis hin zu Rechtswissenschaften wie Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, polizeiliches Eingriffsrecht oder Verkehrsrecht.

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