Bessere Polizeizusammenarbeit mit dem Baskenland

19. April 2017 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und die Sicherheitsministerin des Baskenlandes, Estefanía Beltrán de Heredia Arroniz, haben heute in München eine ‚Gemeinsame Absichtserklärung‘ unterzeichnet. „Damit wollen wir die Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Polizei und der Polizei des Baskenlandes weiter intensivieren“, erklärte Herrmann. Insbesondere sei ein umfangreicher Erfahrungsaustausch bei der Kriminalitätsbekämpfung und der Polizeiausbildung geplant. Die baskische Polizei habe beispielsweise Interesse am bayerischen Erfolgsmodell der Schleierfahndung, den verdachtsunabhängigen Kontrollen auf überörtlichen Straßen durch Fahndungsexperten der Polizei. „Besonders im Blick haben wir den internationalen Terrorismus, die Organisierte Kriminalität, Kraftfahrzeugdiebstahl sowie die Rauschgiftkriminalität“, erläuterte der bayerische Innenminister. „Nachdem sich Terroristen und Kriminelle international immer mehr vernetzen und ihr Unwesen treiben, müssen auch die Polizeien in Europa immer enger kooperieren.“

Nach Herrmanns Worten pflegt die Bayerische Polizei seit vielen Jahren sehr enge Kontakte zu anderen Polizeien in Europa. Erst kürzlich habe die Bayerische Polizei unter Federführung des Polizeipräsidiums München ein neues länderübergreifendes EU-Projekt gegen internationale Wohnungseinbrecher gestartet.

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