Sport muss endlich wieder im Mittelpunkt stehen

11. April 2017 | Themenbereich: Aktuell, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen kritisiert die Ansetzung des Niedersachsenderbys und ruft zur Friedfertigkeit auf. „Die Ansetzung des Niedersachsenderbys auf Ostersamstag, verbunden mit einem weiteren Risikospiel im Norden am Ostersonntag mit Werder Bremen gegen den Hamburger Sportverein durch die DFL, ist äußerst kritikwürdig“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.
Neben dem Spiel in Hannover wird eingekauft und eine Frühjahrsmesse in unmittelbarer Nähe des Stadions veranstaltet. In ganz Niedersachsen und auch rund um Hannover werden daneben Osterfeuer abgebrannt, wo es auch zu Einsätzen der Polizei kommen wird. Die Belastung steigt dadurch neben den polizeilichen Tageseinsätzen zusätzlich an.

„Fußball ist Volkssport und muss Vorbildcharakter haben. Neben friedlicher, normaler Rivalität, die beim Sport dazu gehört, darf kein Raum für Anfeindungen und Gewalt sein“, sagt Schilff und ruft die Fans beider Vereine auf, Ressentiments, Pyrotechnik und Gewalt sowohl im als auch außerhalb des Stadions zu unterlassen.

Die ohnehin hohen Anstrengungen der Polizei werden am Samstag dadurch geprägt sein, dass es sich um ein Risikospiel handelt. Dass es ausgerechnet am Ostersamstag ausgetragen wird, ist dabei wenig hilfreich. „Ich hoffe für meine Kolleginnen und Kollegen, die bei diesem Spiel für Sicherheit sorgen, dass alles friedlich bleibt,“ wünscht Schilff und fordert die friedlichen Fußballfans auf, ihren Anteil dazu zu leisten und respektlosem Verhalten gegenüber der Polizei eine Absage zu erteilen. „Für alle Beteiligten, seien es die Spieler, die Vereine, die Zuschauer und Anwohner, ist es wichtig, dass der sportliche Wettkampf wieder in den Mittelpunkt rückt,“ so Schilff. Auch die Vereine sind in der Verantwortung und dürfen nicht die hofieren, die der Grund für den hohen Polizeieinsatz sind.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.