Pistorius übergibt erste First-Response Helme zur Erprobung an PD Hannover

4. April 2017 | Themenbereich: Ausrüstung, Niedersachsen, Polizei | Drucken

Ein weiterer Schritt für mehr Sicherheit bei Polizeieinsätzen: Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat der Polizeiinspektion Hannover-Ost heute (4. April 2017) die ersten 40 sogenannten „First-Response-Helme“ zur Erprobung übergeben. Die Helme schützen nicht nur gegen Schläge, sondern halten sogar einem Beschuss von großkalibrigeren Handfeuerwaffen stand. Um die vielen unterschiedlichen Anwendungsbereiche im Rahmen der Erprobung abzudecken, wird die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hannover-Ost die Helme bis Ende August intensiv testen, etwa auch bei Großereignissen wie Fußballspielen.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport: „Polizisten riskieren für die Sicherheit von uns allen regelmäßig ihre Gesundheit und in Extremfällen auch ihr Leben. Darum brauchen sie die beste verfügbare Ausrüstung, um sich vor Angriffen zu schützen. Wir hoffen, dass die Erprobungsphase der neuen Helme erfolgreich ist, und wir die Polizei danach flächendeckend mit ihnen ausrüsten können.“ Das Besondere an der modernen Technik ist, dass die „First-Response-Helme“ ein relativ geringes Eigengewicht haben. Der Helm wiegt ohne modulare Anbauteile rund 2 kg. Das ist wichtig, weil der Helm schützen, aber natürlich nicht den Einsatz erschweren soll. Durch ein Einstellrad im Nacken kann der Helm individuell auf jede Kopfgröße einzeln eingestellt werden. Im Modulsystem gibt es dann 4 verschiedene Anbauteile; je 2 für den Nacken und als Visier. Je nach Einsatzerfordernis wählen die Polizisten das Zubehör aus.

Nach der erfolgreichen Erprobung plant das Land Niedersachsen mindestens jedes Streifenfahrzeug mit 2 ballistischen Helmen auszustatten.

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