Innenminister Stefan Studt eröffnet Bäderdienstsaison

4. April 2017 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Obwohl die Touristen noch nicht in größerer Zahl angereist sind, und auch das Wetter nicht zu einem ausgiebigen Strandleben einlädt, rüstet sich die schleswig-holsteinische Landespolizei in den traditionellen Badeorten an der Nord- und Ostsee bereits für die Saison. Bis spätestens kurz vor Ostern werden insgesamt 105 Polizeibeamtinnen und –beamte Dienststellen der Schutz- und Wasserschutzpolizei verstärken. Innenminister Stefan Studt eröffnete heute (3. April) im Rahmen eines Besuchs der Polizeistation St. Peter-Ording stellvertretend für alle beteiligten Dienststellen die Bäderdienstsaison 2017 in Schleswig-Holstein. „Die Bäderdienstbeamten sind für die Arbeit der Polizei in den Touristenorten unverzichtbar“, sagte Studt.
Kreis Ostholstein erhält 45 zusätzliche Beamte

Mit 45 zusätzlichen Beamten erhalten die Dienststellen im Kreis Ostholstein das stärkste Kontingent. Die Verstärkung für die Dienststellen an Nord- und Ostsee kommt aus dem polizeilichen Einzeldienst aller Polizeidirektionen in der Fläche des Landes und der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin. Den Bäderdienst der Landespolizei gibt es bereits seit 1991.

Die Aufgaben der Bäderdienstbeamtinnen und –beamte sind vielfältig: Verkehrsunfälle, die alltägliche Straßenkriminalität, Ruhestörungen, zivile Streitigkeiten und die öffentliche Sicherheit bei größeren Veranstaltungen sind insbesondere in den Sommermonaten ein Thema. Daneben zeigen die Polizistinnen und Polizisten Präsenz auf Straßen und Plätzen, am Strand sowie auf Campingplätzen. Zudem sind sie Ansprechpartner für Urlauber und Einheimische.

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