Präsidentenwechsel beim Polizeipräsidium Oberfranken

24. März 2017 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Bayreuth mit einem Festakt den oberfränkischen Polizeipräsidenten Reinhard Kunkel in den Ruhestand verabschiedet. „Reinhard Kunkel war ein Spitzenpolizist mit Leib und Seele“, betonte der Minister. Kunkel habe gerade in seinen knapp sieben Jahren als oberfränkischer Polizeipräsident vieles erreicht, beispielsweise im Kampf gegen den Rechtsextremismus insbesondere gegen das ‚Freie Netz Süd‘ in Hochfranken oder bei der Entwicklung bayernweiter Polizeikonzepte zur Bewältigung von Terrorlagen. „Polizeipräsident Kunkel hat mit seiner hohen Fachkompetenz und seiner gewinnenden menschlichen Art auf ganzer Linie überzeugt und das hohe Ansehen der oberfränkischen Polizei entscheidend mitgeprägt“, fasste Herrmann zusammen. „In seinen mehr als 40 Dienstjahren hat er bei der Bayerischen Polizei hervorragende Arbeit geleistet. Dafür danke ich im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung.“

Stolz kann Kunkel laut Herrmann unter anderem darauf sein, dass das Polizeipräsidium Oberfranken als Arbeitgeber rund acht Prozent Menschen mit Behinderung beschäftigt. Diese gelungene Integration von Menschen mit Behinderungen habe Landtagspräsidentin Barbara Stamm letztes Jahr sogar mit dem Inklusionspreis ‚JobErfolg‘ ausgezeichnet.

Mit der Inbetriebnahme des hochmodernen Polizeitrainingszentrums in Bayreuth wurden in seiner Amtszeit ideale Voraussetzungen für das Einsatz- und Schießtraining geschaffen. Sehr zufrieden ist der bayerische Innenminister auch mit der Sicherheitslage in Oberfranken. So lag 2016 die Kriminalitätsbelastung mit 4.579 Straftaten pro 100.000 Einwohner (ohne ausländerrechtliche Delikte) ein gutes Stück unter dem bayernweiten Durchschnitt (4.785). Besonders hob Herrmann auch die ausgezeichnete Aufklärungsquote der oberfränkischen Polizei hervor, die mit 71,1 Prozent 2016 weit überdurchschnittlich war (bayernweit: 63,7 Prozent). „Ganoven haben es in Oberfranken richtig schwer“, brachte es Herrmann auf den Punkt.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der bayerische Innenminister vorgesorgt: Kunkels Nachfolger ist Alfons Schieder, bislang Polizeivizepräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Herrmann hat Schieder heute als neuen Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Oberfranken in das Amt eingeführt und ihn als einen ‚exzellenten Nachfolger‘ bezeichnet. Schieder sei ein Top-Polizist und bringe aufgrund seines Werdegangs beste Vorrausetzungen für die verantwortungsvolle Aufgabe mit. Er leiste seit vielen Jahren vorbildliche Arbeit bei der Bayerischen Polizei und habe bislang jede Herausforderung mit Bravour gemeistert. „Als ein Mann der Tat glänzt Alfons Schieder mit enormem Fachwissen“, lobte Herrmann. „Dabei hat er auch das nötige Feingespür im Umgang mit Menschen.“ Herrmann hat keine Zweifel, dass das Polizeipräsidium Oberfranken mit Schieder an der Spitze in den besten Händen ist.

Das Polizeipräsidium Oberfranken hat mit seinen rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Fläche von rund 7.200 Quadratkilometern zu betreuen und ist für die Sicherheit von mehr als einer Million Bürgerinnen und Bürger zuständig.

 

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