Herrmann verstärkt Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg

24. März 2017 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verstärkt die Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt zum 1. April 2017 mit jeweils 20 Sollstellen. „Das sind 40 zusätzliche Polizeistellen, die in Ingolstadt und Bamberg zu mehr Polizeipräsenz und Sicherheit führen werden“, betonte Herrmann. Die Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt seien aufgrund der dort angesiedelten Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen für Asylbewerber besonders belastet. „Mit dieser Erhöhung der Sollstärke ist die personelle Verstärkung der Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt langfristig gesichert“, erläuterte der Innenminister. Damit habe die Bayerische Staatsregierung Wort gehalten und ihre Zusagen eingehalten.

Wie Herrmann erklärte, wurde der zusätzliche Personalbedarf der Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt unmittelbar nach Errichtung der Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen im Sommer 2015 über Abordnungen gedeckt. Zum 1. März 2016 erfolgte dann eine Sonderzuteilung von jeweils zehn Polizistinnen und Polizisten für diese beiden Inspektionen. Über diese Sonderzuteilung hinaus bestehender Personalbedarf der Polizeiinspektionen Ingolstadt und Bamberg-Stadt wurde seitdem weiterhin durch Abordnungen von anderen Dienststellen beziehungsweise durch die Zuweisung von Einsatzeinheiten insbesondere bei den kräfteintensiven Sammelabschiebungen gedeckt. „Dank der Zuteilung von jeweils 20 Sollstellen können wir die Mehrbelastungen für die Polizeipräsidien Oberbayern Nord und Oberfranken durch die Aufnahme- und Rückführungseinrichtungen bei den zukünftigen regelmäßigen Personalzuteilungen frisch ausgebildeter Polizistinnen und Polizisten besser berücksichtigen“, kündigte Herrmann an.

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