GdP MV begrüßt Start des Probelaufs von Bodycams

13. März 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

„Dem Anstieg von Gewalttaten gegenüber Polizeibeschäftigten müssen wir auf allen Ebenen konsequent entgegentreten“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher zur jüngsten Entscheidung des Innenministers in Mecklenburg-Vorpommern, einen Probelauf von Bodycams zu beginnen. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Andererseits war sie längst überfällig angesichts der dramatischen Entwicklung der Angriffe auf Polizisten, Rettungskräfte und andere Staatsbedienstete.
Schumacher weiter: „Es gibt in anderen Bundesländern bereits gute Erfahrungen, so dass ich mir auch mehr als nur einen Probelauf hätte vorstellen können. Schließlich wird durch die Bodycam die Möglichkeit geschaffen, gefährliche Einsatzsituationen beweissicher zu dokumentieren, transparenter zu gestalten und einfacher den Nachweis des Geschehens anzutreten. Meine Kolleginnen und Kollegen erleben es des Öfteren, dass ihre Maßnahmen als aggressiv und überzogen bezeichnet werden. Zusammengeschnittene Handyaufnahmen werden dabei gerne als Beweis verwendet. Hier bietet die Bodycam eine gute Möglichkeit, die Situation vor Ort objektiv darzustellen“.

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