GdP-Brandenburg zu Kriminalstatistik 2016: Gewalt gegen Polizei gestiegen

8. März 2017 | Themenbereich: Brandenburg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Auf der heutigen Pressekonferenz des Innenministeriums stellte Minister Karl-Heinz Schröter die Brandenburger Kriminalitätsstatistik 2016 vor. Die Fälle von Übergriffen auf Polizeibeamte sind 2016 um 12,4 Prozent auf erstmals über 1.000 Fälle gestiegen. Besonders erschreckend ist dabei die Verdoppelung der Fälle der gefährlichen und schweren Körperverletzung von 23 (2015) auf 46 (2016). Die Zahl der Kolleginnen und Kollegen, die Opfer von Übergriffen wurden, ist um 26,2 Prozent auf 1044 gestiegen.
Polizisten und Helfer kein Ablassventil von Gewalt und Aggressionen
Andreas Schuster, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Brandenburg: „Es muss ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden! Polizisten und Helfer dürfen nicht zum Ablassventil von Gewalt und Aggressionen werden.“

Neben einer Verschärfung des Straftatbestandes, wie es im Gesetzentwurf von Bundesjustizminister Maas vorgesehen ist, brauchen wir vor Allem wieder ein vertrauensvolleres Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung.

Erst letzte Woche wurde uns wieder schmerzlich bewusst, dass unsere Kolleginnen und Kollegen im Dienst ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen Menschen zu helfen, sie zu beschützen und Straftaten aufzuklären. Dafür erwarten wir im Gegenzug einen respektvollen Umgang miteinander, so Schuster weiter.

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