Bundesleitung der DPolG weist Vorwürfe gegen ihren Bundesvorsitzenden zurück

6. März 2017 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Bundesleitung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) stellt sich ohne Einschränkungen hinter ihren Bundesvorsitzenden Rainer Wendt und weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit seinem Beschäftigungsverhältnis bei der Polizei NRW entschieden zurück. Dieses Beschäftigungsverhältnis in Form einer ortsunabhängigen Teilzeitbeschäftigung war durch Zustimmung des Ministeriums legitimiert und ist seit vielen Jahren geübte Verwaltungspraxis in NRW.

Der durch manche Berichterstattung oder Kommentierung entstandene Eindruck, Bundesvorsitzender Rainer Wendt hätte in den zurückliegenden Jahren doppeltes Gehalt bezogen und sich unrechtmäßig bereichert, ist schlicht falsch. Richtig ist, dass die dienstlichen Bezüge und die Aufwandsentschädigung für seine ehrenamtliche Arbeit in der DPolG das Gehalt eines Polizeihauptkommissars in der Summe nicht überstiegen.

Die vorzeitige Beendigung des Dienstverhältnisses bedeutet kein Eingeständnis eines Fehlverhaltens, sondern ist Teil seiner sehr persönlichen Lebensplanung nach Vollendung des 60. Lebensjahres. Sie hat laut Satzung der DPolG keinerlei Einfluss auf seine Amtszeit als gewählter Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Rainer Wendt ist seit vielen Jahren auf Landes- und Bundesebene führend für die Belange der Mitglieder der DPolG im Einsatz. Seine klaren Positionierungen und Formulierungen treffen naturgemäß nicht nur auf ungeteilte Zustimmung. An seiner persönlichen Integrität gibt es keinerlei Zweifel, sein soziales Engagement ist nicht immer im Blickpunkt öffentlicher Betrachtung. Beispielsweise spendet er regelmäßig Honorare und die kompletten Erlöse aus seinem privat erstellten Buch für die Verkehrsunfall Opferhilfe Deutschland (VOD) und die Stiftung der DPolG.

Er wird deshalb auch weiterhin seine Stimme für die Beschäftigten in der Polizei erheben und deren berechtigte Forderungen formulieren.

1 Kommentar
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  1. Im Interesse der Sache kann man nur hoffen, das alle Beteiligte inzwischen vollumfänglich und für die Zukunft wesentliche Einzelheiten widerspruchsfrei und zeitnah kommunizieren. Ein weiteres Ping-Pong in den Medien, wie leider inzwischen in der politischen Repräsentanz bis zum bitteren Ende gang und gäbe; schadet sowohl der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), als auch der Person.

    Wie allen Interessenvertretungen empfohlen, sollte zukünftig eine inhaltlich offensive und nachhaltige Öffentlichkeitsvertretung sowie unabdingbare Sachargumentation, innerhalb der obersten Gewerkschaftsebene auf mehr Schultern verteilt werden. Dieser Aufwand wäre im Rahmen einer verbleibenden Teilzeittätigkeit (im ursprünglichen oder entsendenden Dienstbereich) in Verbindung mit einer persönlich angemessenen und transparent nach außen vertretbaren Aufwandsentschädigung nicht unmöglich.

    Wer eine solche immer wieder intern abzustimmende Teamarbeit nicht kann, will oder sonstwie untergräbt; wäre an zentraler Stelle bei der Interessenvertretung seiner Kollegen nicht mehr tragbar.

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