Nutzung von Social Media im Bevölkerungsschutz

28. Februar 2017 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Die Rahmenempfehlungen für den Einsatz von Social Media im Bevölkerungsschutz stehen ab sofort zum Herunterladen auf der Homepage des BBK. Sie sind das Ergebnis einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Koordination des BBK.

Bei Großschadenslagen wie beispielsweise Hochwasser ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung stets groß. So war es auch bei der Hochwasserlage an Donau, Elbe und ihren Nebenflüssen im Frühsommer 2013. Da kamen so viele Helfende, die anpacken wollten, dass die Feuerwehren und Hilfsorganisationen in der akuten Situation und insbesondere danach die Mobilisierung und den gezielten Einsatz dieser so genannten ungebundenen Helferinnen und Helfer strategisch planen wollten. Die Sozialen Medien spielen hierbei eine große Rolle, da die (Selbst-) Organisation der Helfenden größtenteils über Social-Media-Kanäle erfolgte.

Der Arbeitskreis V „Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung“ der Innenministerkonferenz hat im November 2013 beschlossen, eine länderoffene Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Bundes (hier BBK) einzurichten, die Empfehlungen für den Umgang mit sozialen Medien im Rahmen des Bevölkerungsschutzes erarbeiten sollte. Das Ergebnis der Arbeitsgruppe, die „Rahmenempfehlungen für den Einsatz von Social Media im Bevölkerungsschutz“ sind im ersten Halbjahr 2016 von AK V und Innenministerkonferenz zur Kenntnis genommen worden und werden seither verbreitet.

Bereits seit Anfang 2015 bietet das BBK Informationen auf seinem Twitterkanal an http://twitter.com/BBK_Bund und seit 2016 steht zusätzlich das Film- und Videoangebot auf YouTube zur Verfügung.

Quelle: BBK

 

1 Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Nach dann wollen wir alle für künftige Krisensituationen stark hoffen, das gleichzeitig bei öffentlich fehlender oder unzureichender Stromversorgung (VoIP-Telefonie, Internet-Erreichbarkeit oder Mobilfunkzugriffe; gilt übrigens auch bei einer dann auch nicht mehr gewährleisteten Anwahlmöglichkeit des Notruf 110 / 112) irgendwelche „Social Media“ tatsächlich irgendwie „erreichbar“ bleiben.

    Richtig spannend wird es, wenn Steckdosen nicht nur in einem Straßenzug oder gar in ganzen Stadtteilen (oder noch viel umfangreicher) keinen Saft mehr geben. Smartphones, Tablets oder Laptops müssen irgendwann mal wieder aufgeladen (wo dann?) werden. Ohne Strom wäre eine Taschenlampen-App für das Aufwärmen von Wasser oder Essbarem wenig hilfreich.

    Genauso wenig wie weitere KatS-Apps mit gezielten Informationsangeboten der Bevölkerung, wo aber der nächste logische Verfahrensschritt (was ist persönlich aufgrund der Alarminfo selbst jetzt zu tun) noch fehlt , oder wenn das Handy ohne stromversorgten Antennenstandort für längere Zeit stumm bleibt (Was erwartet die Betroffenen dann, außer vielfacher Hilflosigkeit??).

    Da ist die USA mit kleinen, tragbaren Transistor-Radios für die Bevölkerung ; incl. Solarpanel im Griff und Handkurbelgenerator (für intern aufladbaren Akku, integrierter USB-Ladebuchse, ergänzendem Dauerempfang eines UKW-2m Katastropheninfo- bzw. Wetterdienstes) für Krisensituationen (Überschwemmungen, Tornados, Flächenbränden, etc.) viel weiter.
    Es ist schon ein Unterschied, ob dort fast jährlich wiederholend solchen Krisen tatsächlich auftreten; oder ob vom grünen föderalistischen Tisch nur plakative Aktivitäten auf den Weg gebracht werden. Obwohl alle KatS-Verantwortlichen wissen das man -dringend, aber ohne Zusatzkosten- was tun muss, aber jedes möglicherweise involvierte oder gar an der Diskussion beteiligte Amt oder Dienststelle durch die Bank hofft, das es sie nicht trifft bzw. das eine Mitverantwortung im Nachhinein nicht mehr feststellbar ist. Das Finger-Pointing zwischen Bund- und Länder-Zuständigkeiten (manche Zocken hier auf latentem Risiko der eigenen Bevölkerung) ist unverantwortlich!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.