Für spürbare Gehaltserhöhungen hat die öffentliche Hand genug Geld

15. Februar 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Nach bundesweiten massiven Warnstreiks mit Zehntausenden Teilnehmern, darunter viele Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei (GdP), beginnt am Donnerstag in Potsdam die möglicherweise entscheidende 3. Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Da die Arbeitgeber bislang nichts Konkretes auf den Tisch gelegt haben, fordern die Gewerkschaften endlich ein verhandlungsfähiges Angebot, wie der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow vor Beginn in Potsdam bekräftigte.
Sprudelnde Steuereinnahmen der öffentlichen Hand!
„Für spürbare Gehaltserhöhungen unserer Kolleginnen und Kollegen ist angesichts sprudelnder Steuereinnahmen der öffentlichen Hand genug Geld vorhanden. Die ständig von den Politikern gewürdigte Arbeit vieler Behörden und Ämter muss sich nunmehr auch im Geldbeutel niederschlagen“, betonte er.

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die Tarif- und Besoldungsrunde 2017 der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Dies beinhaltet eine soziale Komponente in Form eines Sockel- oder Mindestbetrages und die Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

In den Tarifverhandlungen vertritt die mit 180.000 Mitgliedern weitaus größte deutsche Arbeitnehmervertretung der Polizei rund 16.000 in der GdP organisierte Tarifbeschäftigte bei den Länderpolizeien.

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