Schützenbund gegen Reichsbürger

8. Februar 2017 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

 

Gestern, am 7. Februar 2017, traf sich Innenminister Dr. Holger Poppenhäger im Ministerium mit Vertretern des Thüringer Schützenbundes. Bei dem Gespräch mit Stephan Thon (Präsident), Hans Gülland (Vizepräsident) und Dirk Schade (Geschäftsführer) tauschte man sich auch über das Thema Reichsbürger aus. „Diejenigen, die nicht das Recht der Bundesrepublik Deutschland akzeptieren, haben im Thüringer Schützenbund nichts zu suchen. Bei uns zählt einzig das sportliche Schießen und der olympische Gedanke“, so Vereinspräsident Thon.

Der Minister begrüßte die Zustimmung der Vereinsvertreter zu seiner harten Haltung gegen den Waffenbesitz in der Reichsbürgerszene. „Das bestärkt mich in meiner Forderung an die Bundesregierung, endlich eine Verschärfung des Waffenrechts umzusetzen, damit Reichsbürger erst gar nicht zu Waffenbesitzern werden“, ergänzt Poppenhäger.

In dem jährlich stattfindenden Gespräch mit Vertretern des Schützenbundes sagte der Minister zu, auch weiterhin die Sportfördergruppe der Polizei fördern zu wollen. „Thüringer Polizisten bereiten sich als Sportschützen auf Olympia vor. Dies freut mich ganz besonders“, so der Innenminister.

Zum Abschluss des Gespräches lud der Schützenbund den Minister zu den am 22. bis 30. Juni in Suhl stattfindenden Juniorenweltmeisterschaften ein. „Ich freue mich auf dieses Ereignis und werde gerne dieser Einladung folgen“, so abschließend Poppenhäger.

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