Videoüberwachung auf dem Marienplatz in Schwerin längst überfällig

27. Januar 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die Einführung einer lückenlosen Videoüberwachung auf dem Schweriner Marienplatz ist nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) längst überfällig. „Für eine permanente Präsenz hat die Polizei gar nicht mehr ausreichend Personal“, so der der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher mit Blick auf die aktuelle Diskussion. Schumacher weiter: „Natürlich brauchen wir mehr Personal. Wenn man seit dem Jahr 2000 und auf Geheiß einer rot-roten Landesregierung 1000 Polizeibeschäftigte „eingespart“ hat, bleibt das nicht folgenlos. Früher war der Schutzmann auf Fußstreife alltäglich. Heute benötigt man große Anstrengungen und Konzepte, damit Polizisten in der Fußgängerzone überhaupt zu sehen sind. Da macht Schwerin keine Ausnahme.“

„Die Kolleginnen und Kollegen aus der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Schwerin leisten hervorragende Arbeit. Aber sie sind an den Grenzen der Belastbarkeit angekommen.

Wichtige Arbeiten bleiben liegen. Andere Regionen müssen auf Polizei verzichten, damit sie auf dem Marienplatz präsent sind. Daher kann eine Videoüberwachung hier eine Verbesserung der Sicherheitssituation und gleichzeitig eine wirksame Entlastung der Polizei bringen.
Wenn die Jusos in Schwerin eine stärkere Polizeipräsenz fordern, dann müssen Sie aber auch den Schneid haben, es den SPD – Abgeordneten im Landtag zu verdeutlichen. Denn dort liegt die Verantwortung für das Personal der Polizei und für die innere Sicherheit. Ich empfehle den Jusos dringend, den SPD Landesvorsitzenden Erwin Sellering dahingehend zu beraten, dass die SPD endlich ihre Blockadehaltung gegenüber der Polizei aufgibt“, so Schumacher abschließend.

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