Modernes Konzept für die Personalentwicklung in Schleswig-Holsteins Justiz

27. Januar 2017 | Themenbereich: Justiz, Schleswig-Holstein | Drucken

Das schleswig-holsteinische Justizministerium hat mit den Personalvertretungen aller Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (dem Hauptrichterrat und dem Hauptstaatsanwaltsrat) eine Dienstvereinbarung über ein Konzept zur Personalentwicklung unterzeichnet. Es will einheitlich die Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte – jedes Lebens- und Dienstalters, im Eingangs- und im Beförderungsamt, mit und ohne Ambitionen für Führungs- und/oder Verwaltungsaufgaben – motivieren, gezielt fördern und bei ihrer Arbeit unterstützen. Dabei geht es nicht um individuelle Karriere- und Beförderungsplanung, sondern um systematische Förderung aller.
Im Konzept werden deshalb insbesondere Kompetenzen (z.B. Fachkompetenz, Kommunikationskompetenz) beschrieben, die mit Hilfe von konkret benannten Personalentwicklungsinstrumenten (wie Fortbildungen, Personalgesprächen) (weiter)entwickelt werden können, um die Qualität der in der Justiz geleisteten Arbeit zu heben und die Motivation der dort Tätigen zu stärken.

Justizministerin Anke Spoorendonk erklärte: „“Damit ist es in Schleswig-Holstein zum ersten Mal gelungen, ein Personalentwicklungskonzept für alle Gerichtsbarkeiten und die Staatsanwaltschaft aus der Justiz selbst heraus zu erarbeiten. Ein derartiges, modernes Konzept ist immens wichtig, denn das Personal ist auch in der Justiz unsere wichtigste Ressource. Mit dem Personalentwicklungskonzept haben wir zudem ein weiteres wesentliches Ziel des Koalitionsvertrages umgesetzt“.“

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