Umfrage belegt: Bevölkerung fordert mehr Polizei

26. Januar 2017 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

„Die Sorgen der Bevölkerung müssen von Erwin Sellering und seiner Regierungsmannschaft endlich ernst genommen werden. Es schmerzt, wenn 62 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sagen, dass die Polizei nicht ausreichend vorbereit und ausgestattet ist, um die Sicherheit zu gewährleisten“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher mit Blick auf eine aktuelle Forsa-Umfrage. Seit Jahren fordert die GdP eine deutliche personelle und materielle Aufstockung bei der Landespolizei. Passiert ist leider nur wenig.

„Die Polizeibeschäftigten fehlen an allen Ecken und Kanten. War früher der Schutzmann auf Fußstreife alltäglich, bedarf es heute oft großer Anstrengungen und Konzepte, damit Polizisten in der Fußgängerzone zu sehen sind. Die im Koalitionsvertrag beschlossenen zusätzlichen 150 Polizisten sind daher nicht einmal der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein“, so der GdP-Landesvorsitzende weiter.

Gerade die Bereitschaftspolizei ist in den Tagen von Terrorismus und Islamismus in Bund und Ländern stark gefordert. Schaut man aber auf deren Fuhrpark, muss man feststellen, dass so manche Fahrzeuge älter sind als deren Kraftfahrer. Der Bund muss hier das Land Mecklenburg-Vorpommern endlich finanziell mehr unterstützen.

„Sicherheit für die Bevölkerung scheint für den Ministerpräsidenten und seine Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern kein wichtiges Thema zu sein. Andere Bundesländer und auch die Bundes – SPD gehen da viel entschlossener zu Werke“, so Schumacher abschließend.

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