111 neue Polizeiobermeister nehmen ihre Arbeit auf

23. Januar 2017 | Themenbereich: Polizei, Schleswig-Holstein | Drucken

Die Landespolizei bekommt Nachwuchs: 111 Frauen und Männer wurden heute (20. Januar) zu Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeistern ernannt. Ministerpräsident Torsten Albig und Innenminister Stefan Studt gratulierten den 29 Frauen und 82 Männern: „“Sie haben einen Beruf mit einer enormen Verantwortung. Mit Ihrem Verhalten und Auftreten tragen Sie jetzt maßgeblich zum guten Ruf der Landespolizei bei““, sagte Albig zur Feierstunde in Lübeck-Travemünde.

Der Regierungschef appellierte an den Polizeinachwuchs, immer ein offenes Ohr für die Bürger des Landes zu haben. Dazu gehöre es auch, Mitgefühl und Verständnis für andere zu zeigen. Das Lernen höre mit dem Ende der Ausbildung nicht auf. „“Es ist Ihre Aufgabe, den Bürgern in unserem Land Sicherheit zu geben. Dank der hervorragenden zweieinhalbjährigen Ausbildung sind Sie dafür gut gewappnet““, so der Ministerpräsident. Albig versicherte, dass die Landesregierung dabei stets hinter der Polizei stehe: „“Ihr Schutz und Ihre Sicherheit sind uns ebenso wichtig wie der Schutz unserer Bürger – denn auch Sie sind Bürger dieses Landes““, sagte er. Zum Arbeitsschutz gehöre es auch, Überlastungen abzubauen. Daher habe das Land reagiert und in diesem Jahr neue Anwärter-Stellen für die Landespolizei geschaffen.

Albig dankte auch den Ausbildern, die die Anwärter unterstützt und begleitet haben: Die Landespolizei habe in den zurückliegenden Jahren wiederholt ihre Kompetenz und Flexibilität gezeigt „“Ich bin stolz und froh, Ihnen heute zu Ihrer Ernennung als Erster gratulieren zu dürfen. Seien Sie die Polizistin und der Polizist, die und der Sie bei Ihrer Bewerbung werden wollten. Sie haben das Rüstzeug dazu““, sagte er.

„“Sie sind der erste Ausbildungsjahrgang, der sich intensiv mit einer abstrakten und seit Berlin auch realen Gefährdungslage in Deutschland auseinandersetzen muss““, sagte Innenminister Stefan Studt vor dem Hintergrund des jüngsten Terroranschlags. Ganz besonders wichtig sei ihm daher die persönliche Schutzausstattung der Beamtinnen und Beamten. Über 10 Millionen Euro habe der Landtag gerade gebilligt, um beispielsweise für jedes Fahrzeug bessere Schutzwesten und ballistische Helme zu beschaffen. Zudem seien für über 8 Millionen Euro neue Fahrzeuge mit aktuellstem technischem Standard beschafft worden. „“Als Landesregierung steht für uns Ihr Schutz an oberster Stelle““, ergänzte Studt.

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