Gewerkschaft der Polizei ruft zu friedlichem Protest auf

20. Januar 2017 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt, dass über 150 Organisationen und Verbände unter dem Motto „Koblenz bleibt bunt!“ am kommenden Samstag, 21. Januar, dem geplanten Treffen rechtspopulistischer Parteien aus mehreren EU-Staaten mit einer friedlichen Großdemonstration entgegentreten wollen.
Polizei schützt das Recht auf gewaltfreie Versammlungen
„Rechtsextremistischen Bestrebungen jeglicher Couleur müssen in der politischen Auseinandersetzung konsequent das Wasser abgegraben werden. Diese Auseinandersetzung, wenn sie glaubwürdig sein soll, muss mit friedlichen Mitteln geführt werden. Auch gewalttätige Übergriffe auf Polizisten, die die Veranstaltung mit führenden europäischen Rechtspopulisten ebenso schützen müssen wie das Recht auf Gegendemonstrationen, sind nicht zu akzeptieren“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Donnerstag in Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei wird mit zahlreichen Funktionsträgern und Personalräten den Einsatz am kommenden Wochenende vor Ort begleiten. Auch der GdP-Chef Malchow wird sich vor Ort ein Bild der Lage machen.

Ernst Scharbach, Vorsitzender des GdP-Landesbezirks Rheinland-Pfalz, betonte: „Wir werden unseren Kolleginnen und Kollegen, die auch aus anderen Bundesländern zur Unterstützung des Einsatzes in Koblenz sein werden, mit Rat und Tat und einer kleinen Erfrischung zur Seite stehen. Eine solche Einsatzbetreuung hat in der GdP eine langjährige Tradition.“

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