Gedenken an Opfer des Anschlags auf dem Breitscheidplatz

19. Januar 2017 | Themenbereich: Berlin, Innere Sicherheit | Drucken

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat an der Schweigeminute für die Toten des Attentates vom Berliner Breitscheidplatz zu Beginn der Sitzung des Deutschen Bundestags teilgenommen.

„Dieses Datum werden die Berlinerinnen und Berliner nie vergessen. Menschen aus unserer Mitte mussten ihr Leben lassen für den verblendeten Hass auf Freiheit und Demokratie. Ganz Berlin, die ganze freie Welt hat in den Tagen und Wochen nach dem Anschlag ihre Trauer um die Opfer dieser feigen und unmenschlichen Tat ausgedrückt. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich“, betont Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. „Ja, wir trauern um die Verstorbenen, die Opfer dieser schrecklichen Tat geworden sind. Wir denken an das Leid der Verletzten und wir sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen. Wir werden sie nicht allein lassen. Aber wir haben auch den festen Willen, uns unsere demokratische Freiheit, unser weltoffenes Berlin nicht durch Angst, Terror und Schrecken nehmen zu lassen. Diese Stadt und ihre Menschen sind stark durch die Gemeinschaft, die Vielfalt und den Respekt voreinander.“ In den nächsten Wochen und Monaten werde man im Gespräch mit den Kirchen und allen anderen Beteiligten über eine geeignete Form des Gedenkens sprechen, um die Würde der Betroffenen zu achten und ein angemessenes Format des Erinnerns zu finden, so Müller weiter. „Berlin bleibt mutig. Wir ehren die Opfer, indem wir für Freiheit und Demokratie zusammenstehen.“

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