DPolG verteidigt Einsatz der Polizei in Köln

3. Januar 2017 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

„Nur schwer erträglich ist aus Sicht der DPolG die derzeitige politische Diskussion über das Vorgehen der Polizei in der Silvesternacht. Die Polizei hat insgesamt eine hervorragende Arbeit geleistet und im Rahmen des aufgegangenen Präventivkonzeptes mögliche Straftäter kontrolliert und festgesetzt“, so Landesvorsitzender Erich Rettinghaus.

Weiter führt er aus: „Ein Tweet mit dem Begriff „Nafris“ hätte durchaus anders formuliert werden können, wie Polizeipräsident Jürgen Mathies bereits einräumte. Allerdings gehören Abkürzungen zur polizeilichen Praxis und sind nicht diskriminierend zu verstehen. Die Polizei hat die Aufgabe, Gefahren abzuwehren und Straftaten zu verhindern, das ist der Polizei in Köln mehr als gelungen! Die Polizei hat genau das gemacht, was von ihr allseits erwartet wurde. Aufgrund der Erfahrungen und konkreten Tatsachen aus der Silvesternacht 2015 gegen bestimmte Personengruppen, die sich auch jetzt wieder teils auffällig verhielten, wurde sachgerecht eingeschritten. Es müssen nicht immer erst Straftaten passieren, bevor die Polizei ihre Arbeit machen darf. Was jetzt keiner gebrauchen kann, sind Rassismusvorwürfe. Es gilt nun als Reaktion auf die insgesamt steigende Terrorgefahr, die Gesetze den neuen Herausforderungen anzupassen und die Voraussetzungen für ein friedliches und sicheres Zusammenleben in Deutschland zu schaffen. Allein damit haben unsere gewählten Volksvertreter genug zu tun. Stattdessen werden genau von denjenigen, die jetzt Rassismusvorwürfe gegen die Polizei aufwerfen, wichtige Entscheidungen im Bundesrat blockiert.“

Allen in der Silvesternacht eingesetzten Beamtinnen und Beamten gilt unser Dank! Wir erwarten nun Rückendeckung von der gesamten Politik!

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