„Saarländische Sicherheitsbehörden haben hervorragende Arbeit geleistet“

2. Januar 2017 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Saarland | Drucken

Nach der Festnahme eines terrorverdächtigen 38-jährigen aus Syrien stammenden Mannes am Silvestertag in Saarbrücken-Burbach lobt Innenminister Klaus Bouillon die Arbeit der saarländischen sowie nationalen- und internationalen Sicherheitsbehörden. Der Inhaftierte stand im Austausch mit der Terrororganisation „Islamischer Staat“.

„Nach den Hinweisen durch das Bundeskriminalamt haben unsere saarländischen Sicherheitsbehörden schnell und vorbildlich reagiert und eine hervorragende Arbeit geleistet. Gemeinsam konnten sie innerhalb weniger Stunden die verdächtigte Person ausfindig machen und festnehmen. Die Beamtinnen und Beamten haben in der ernst zu nehmenden Situation schnell und professionell gehandelt.

Der guten Vernetzung der Sicherheitsarchitektur der saarländischen Behörden ist zu verdanken, dass durch diese Festnahme vermeintliche Anschlagsabsichten im Keim erstickt wurden. Das zeigt erneut die Wichtigkeit der Sicherheitsbehörden und deren Vernetzung. Diese Zusammenarbeit muss weiter ausgeweitet und verstärkt werden.“

In diesem Zusammenhang plädiert Bouillon erneut für die Erweiterung der rechtlichen Möglichkeiten zur Überwachung von Messenger-Diensten: „Die Sicherheitsbehörden müssen im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus in der Lage sein, Kommunikation über Messenger-Dienste nachzuverfolgen“, sagt Bouillon und verweist damit auf den einstimmigen Beschluss der Länder-Innenminister während der Innenministerkonferenz im November 2016 in Saarbrücken.

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