Albtraum hat ein Ende gefunden

24. Dezember 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Erleichtert zeigt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP), dass der „Albtraum eines bewaffneten, frei herumlaufenden Terroristen ein Ende gefunden hat“, so der GdP-Vorsitzende Oliver Malchow. Malchow: „Wir sind froh darüber, dass die italienischen Kollegen bei dem Zwischenfall in Mailand so professionell reagiert haben. Dem verletzten Kollegen wünschen wir rasche Genesung.“
Entwarnung, so Malchow, könne jedoch nicht gegeben werden. „Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck. Unter anderem muss geklärt werden, ob und wo der getötete Anis Amri Hintermänner oder Unterstützer gehabt hatte. Der ganze Fall wirft viele Fragen auf, die beantwortet werden müssen. Aber zunächst einmal muss die Polizei jetzt nach wie vor ihre Arbeit machen.“
Die Genese des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin habe aber deutlich gemacht, dass die europaweite Zusammenarbeit aller Behörden verbessert werden muss. „Die abscheuliche Tat führt aber schon jetzt deutlich vor Augen, dass alle Behörden in Deutschland, aber auch in Europa, sich als Teil der Sicherheitsarchitektur verstehen lernen müssen. Und wenn es jemals noch eines Anstoßes bedurft hätte, so muss jetzt klar sein, dass sich alle europäischen Mitgliedsstaaten an den gemeinsamen polizeilichen Datenverbünden beteiligen müssen.“

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