Herrmann verstärkt Polizeidienststellen

8. Dezember 2016 | Themenbereich: Bayern, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Pressemittteilung vom 08.12.2016

635 neu ausgebildete Polizisten verstärken im ersten Halbjahr 2017 die bayerischen Polizeidienststellen.

Alle Ruhestände werden ausgeglichen.

Vorrangig werden der Streifendienst und die Bereitschaftspolizei bedient.

Wo bleibt mal wieder die Kriminalpolizei?

Die Verstärkung kommt wie immer nicht bei der Kripo an!

Verbrechensbekämpfung verkraftet keine Pause bis die Personaldefizite im Schichtdienst und bei der notwendigen Personalaufstockung der Ausbildungsdienststellen abgearbeitet sind.

Die Personalzuführung bei den Präsidien beschränkt sich in erster Linie auf Dienststellen mit einer Personaldeckungsquote von 75% und weniger.

Die Kriminalpolizeiinspektionen erhalten lediglich bei fachlichem Bedarf eine Personalzuweisung.

Mit fachlichem Bedarf sind nicht die Ruhestandsabgänge gemeint.

Beamte die laut Ministerium als Ausgleich für die Ruhestandsversetzungen den Präsidien zugewiesen werden, werden schlichtweg hierfür nicht verwendet, da es anderweitig „Löcher zum Stopfen gilt“!

Die aus polizeilicher Sicht erfreulichen Beschlüsse der bayerischen Staatsregierung von St. Quirin betreffen überwiegend die Verbrechensbekämpfung und dies ist nun mal Aufgabe der Kriminalpolizei.

Überdurchschnittliche Belastungen bei der Kriminalpolizei durch

Sonderkommissionen bei Islamistischen Terrorismus
Arbeitsgruppen zur Wohnungseinbruchsbekämpfung
Vermehrt anfallende Sachbearbeitung durch
Cyber- und Rauschgiftkriminalität
Verstärkung der Schleierfahndung
Wiederufnahme von Grenzkontrolle

und deren Bewältigung können nur mit der Forderung einhergehen die Bayerische Kriminalpolizei weiterhin mit Personal zu bedienen!

Nur dann kann die gerne vom Innenminister verwendete Feststellung

„In Bayern leben, heißt sicher leben!“

auch weiterhin Gültigkeit behalten!

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