GdP begrüßt 500 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten nach A 10

28. November 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Nach Informationen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) stehen zum 1. Dezember bei der Polizei 500 Beförderungsmöglichkeiten nach A 10 mehr zur Verfügung, als bislang geplant. Durch die zusätzlichen Beförderungsmöglichkeiten kann ein Großteil der Kollegen, die aufgrund der veränderten Frauenförderung während des noch laufenden dreijährigen Beurteilungszeitraums auf den Beförderungslisten nach hinten gerutscht sind, jetzt doch nach A 10 aufsteigen. Zudem sind die Chancen, den Streit über die Frauenförderung bei der Polizei nicht zu Lasten einzelner Kolleginnen und Kollegen auszutragen, sondern politisch zu lösen, weiter gestiegen.
Bereits im Juli hatte die Landeregierung nach Gesprächen mit der GdP die Wiederbesetzungssperre bei der Polizei von 18 auf 12 Monate verkürzt und die für das erste Halbjahr 2017 geplanten Beförderungen auf dieses Jahr vorgezogen. Aus Sicht der GdP ist es jetzt vordringlich, die bestehende Beurteilungsrichtlinie der Polizei so zu überarbeiten, dass die Frauen bessere Aufstiegsmöglichkeiten bekommen, ohne dass dadurch zwangsläufig alle männlichen Kollegen auf Jahre hinaus ihre Aufstiegsperspektiven verlieren.

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