Wechsel an der Spitze der Bereitschaftspolizei

25. November 2016 | Themenbereich: Bereitschaftspolizei, Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Der Direktor der Bereitschaftspolizei in Mainz Klaus Peter Werz wurde heute nach 45 Jahren und 5 Monaten im Dienst der rheinland-pfälzischen Polizei von Innenminister Roger Lewentz in den Ruhestand verabschiedet. Zugleich fand die Amtseinführung des Leitenden Polizeidirektors Karlheinz Maron als Nachfolger statt.

Der Innenminister würdigte den Teamgeist und kooperativen Führungsstil von Klaus Peter Werz ebenso wie seine hohe Leistungsbereitschaft und Fachkompetenz. „Die Höhepunkte einer Karriere lassen sich nicht immer an Daten festmachen. Der kollegiale und wertschätzende Umgang von Herrn Werz mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war sicher einer dieser zeitlosen Höhepunkte. Denn ihm war es stets überaus wichtig und ein besonderes Anliegen, alle gleich zu behandeln, unabhängig von Rang, Funktion oder Tätigkeitsfeld. Seine Kompetenz, Erfahrung und freundliche wie fürsorgliche Art garantieren ihm bis heute die hohe Wertschätzung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er war stets ein Teamplayer und vermittelte seiner Mannschaft, dass die besten Ergebnisse dann erzielt werden, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Lewentz in seiner Rede.

Werz, der 1952 im Landkreis Altenkirchen geboren wurde, trat am 1. Juli 1971 den Polizeidienst an. Fünf Jahre später qualifizierte er sich für den gehobenen Polizeidienst und sammelte Berufserfahrungen im Polizeidienst bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, im Lagezentrum des Innenministeriums und bei der Bezirksregierung Koblenz. Neben dem Beruf absolvierte er ein Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Rheinland-Pfalz e.V. und wurde mit 29 Jahren 1981 Leiter der Polizeiinspektion in Brodenbach an der Mosel.

Der Aufstieg in den höheren Polizeidienst folgte im Juli 1987. Im Anschluss daran war Werz als Referent bei der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz sowie als Dozent an der damaligen FHöV – Fachbereich Polizei – in Koblenz-Asterstein tätig.

Zwischen 1995 und 1999 sammelte Werz über die Landesgrenzen hinaus wichtige Erfahrungen abgeordnet an die damalige Polizeiführungsakademie, der heutigen Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Von 1999 an leitete Klaus Peter Werz in Personalunion die Landespolizeischule und den Fachbereich Polizei bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung am Standort Hahn. Bis 2005 prägte er die Hochschule im Hunsrück. Im Anschluss fand Werz im Innenministerium eine neue Herausforderung. Er war dort sechs Jahre lang im Referat „Polizeieinsatz“ tätig.

Am 1. August 2011 übernahm Klaus Peter Werz die Leitung der Bereitschaftspolizei und erlangte später als Direktor der Bereitschaftspolizei Augenhöhe mit den Polizeipräsidenten im Land.

Die Nachfolge bei der Leitung der Bereitschaftspolizei tritt der 56 Jahre alte Karheinz Maron an. Er gehört seit Februar 1980 der rheinland-pfälzischen Polizei an.

Mit dem Eintritt in den Höheren Polizeidienst übernahm Maron zwischen 1997 und 2002 Dozententätigkeiten an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Polizei – etwa im Verkehrsrecht und im Bereich Einsatzlehre.

Anschließend übernahm er die Leitung des Spezialeinsatz- und Personenschutzkommandos (SEK). In den Jahren 1991 bis 1994 war Maron bereits beim SEK als Leiter der Personenschutzgruppe des damaligen Ministerpräsidenten Rudolf Scharping tätig.

Nach mehr als 8 Jahren als Leiter des SEK wechselte Maron an die Spitze der nördlichsten Polizeidirektion des Landes in Neuwied. Im Sommer 2014 folgte der bis dato letzte Wechsel ins Innenministerium, wo Maron als Leiter des Lagezentrums tätig ist.

Die Leitung der Bereitschaftspolizei übernimmt Karlheinz Maron am 1. Dezember 2016.

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