Herrmann beim feierlichen Spatenstich für neues Polizeigebäude in Passau

19. November 2016 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Die Bayerische Polizei in Passau kann sich auf ein neues Dienstgebäude freuen: Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann hat dafür heute zusammen mit Mandatsträgern aus der Region den symbolischen ersten Spatenstich in der Karlsbader Straße gesetzt. „Das hochmoderne Dienstgebäude wird mehr als 350 Bediensteten optimale Arbeitsbedingungen bieten“, kündigte Herrmann an. Dort werden auf einer Bruttogeschoßfläche von rund 26.000 Quadratmetern fünf Polizeidienststellen zusammengeführt (Polizeiinspektion Passau, Polizeiinspektion Fahndung, Kriminalpolizei, Operativer Ergänzungsdienst, Technischer Ergänzungsdienst). Zusätzlich entstehen Räume für das Polizeiliche Einsatztraining, eine Werkstatt für Dienstfahrzeuge, ein Parkdeck und eine Kantine. Besonders hob der Innenminister auch die verkehrsgünstige Lage hervor. Sowohl die Altstadt als auch die Auffahrt auf die A3 über die Anschlussstelle Passau-Mitte seien in nur kurzer Zeit erreichbar. „Für das neue Polizeigebäude in Passau investieren wir knapp 50 Millionen Euro“, erklärte Herrmann weiter. „Es ist das derzeit größte Bauvorhaben der Bayerischen Polizei.“ Der Innenminister rechnet mit einer Fertigstellung im Jahr 2020.

Wie Herrmann erläuterte, entsteht im Westen des rund 19.000 Quadratmeter großen Grundstücks das in der Höhe gestaffelte Hauptgebäude. Jede Dienststelle und Polizeieinheit erhält einen eigenen Bereich, verbunden mit zentralen Fluren. Zugleich wird es gemeinsame Besprechungsräume geben. Im östlichen Grundstücksbereich sind die Kantine und ein Parkdeck mit 120 Stellplätzen vorgesehen. Durch einen großzügigen Vorplatz, auf dem der zentrale Hauptzugang angesiedelt ist, werden die beiden Gebäude miteinander verbunden. Unterirdisch fügen sie sich zu einem kompakten Gesamtkomplex zusammen. Der Polizeihof findet sich im allseitig umschlossenen Innenhof.

Der Energiebedarf der Gebäude wird laut Herrmann durch eine hochwirksame Wärmedämmung der Außenbauteile, ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk sowie eine intelligente Steuerung von Heizung, Kühlung und Sonnenschutz verringert. Außerdem wird das energetische Konzept durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Dienstgebäudes vervollständigt. „Mit diesen Maßnahmen reduzieren wir die CO2-Belastung gegenüber der herkömmlichen Bauweise deutlich“, so der Minister. Nach Herrmanns Worten wird das neue Gebäude auch absolut barrierefrei erschlossen und damit für Menschen mit Einschränkungen beim Sehen, Hören oder in der Bewegung ungehindert nutzbar.

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