Sportschütze Christian Reitz ist „Hessens Polizeisportler des Jahres 2016“

16. November 2016 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Christian Reitz ist Hessens Polizeisportler des Jahres. Das hat Innen- und Sportminister Peter Beuth im Rahmen der Ehrung von 78 erfolgreichen Polizeisportlerinnen und Polizeisportlern in Wiesbaden bekannt gegeben. Der Polizeioberkommissar und Sportschütze erhielt die Auszeichnung für seine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio mit der Schnellfeuerpistole.

„Christian Reitz hat in diesem Jahr mit seinen fantastischen Leistungen nicht nur bei den Olympischen Spielen in Rio überzeugt. Seine konstant gute Form bringt ihm nicht nur den Titel Polizeisportler des Jahres, sondern nährt auch unsere Hoffnungen auf weitere erfolgreiche Jahre. Er ist ein sympathischer Botschafter und Werbeträger des modernen Polizeiberufes und mit seiner Einstellungen auch Vorbild für seine Kollegen und die gesamte Gesellschaft“, so Peter Beuth.

Neben Christian Reitz ehrte der Innenminister unter anderem auch die Olympiateilnehmer Carolin Schäfer (Siebenkampf), Christian Reichert (10 km Freiwasserschwimmen), Jennifer Mensing (200 Meter Rückenschwimmen) und Kathrin Klaas (Hammerwerfen).

„Wie haben in den Reihen der Hessischen Polizei großartige Ausnahmeathleten, die in den Sportarenen dieser Welt genauso überzeugen wie in ihrem Beruf. Deshalb freut es mich besonders, wenn hessische Polizistinnen und Polizisten bei nationalen und internationalen Wettkämpfen immer wieder die vordersten Ränge oder sogar eine Stufe auf dem Siegertreppchen erreichen“, so Peter Beuth.

Hintergrund Sportfördergruppe:

Am 5. September 2005 wurden in der ersten Sportfördergruppe (SFG) in der hessischen Polizei 15 Spitzensportlerinnen und -sportler in die hessische Polizei eingestellt. Mit der Einführung der Sportfördergruppe ist es in einer bundesweit einmaligen und vorbildlichen Kooperation zwischen dem Landessportbund Hessen, dem Olympiastützpunkt Hessen, der Polizeiakademie Hessen, der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, dem Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium und dem Landespolizeipräsidium gelungen, die Dualität zwischen Sport und Berufsausbildung herzustellen. Damit unterstützt die hessische Polizei hochtalentierte Sportlerinnen und Sportler, die herausragende sportliche Leistungen erbringen und bietet ihnen unterhalb einer Profilaufbahn nach Ende der Spitzensportkarriere eine interessante berufliche Perspektive.

Um die hohen Anforderungen des Studiums auf der einen Seite und des Spitzensports mit Training und Wettkämpfen auf der anderen Seite zu vereinbaren, wurde das Studium um eineinhalb Jahre auf viereinhalb Jahre verlängert. Zurzeit befinden sich fünf Sportfördergruppen (Sportfördergruppe 8 bis 12) mit insgesamt hessischen 34 Spitzensportlerinnen und -sportlern im Studium. Seit September 2016 studieren acht hessische und vier rheinlandpfälzische Sportlerinnen und Sportler gemeinsam in der Sportfördergruppe 12.

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