Kommunikationswissenschaft – ein neues Fachgebiet an der DHPol

10. November 2016 | Themenbereich: Polizei | Drucken

An der DHPol tut sich etwas. Das Fächerspektrum der Spezialhochschule verbreitert sich. Am 09. November 2016 erhielt Prof. Dr. Stefan JAROLIMEK seine Ernennungsurkunde für die Professur Kommunikationswissenschaft aus der Hand des Präsidenten der DHPol, Prof. Dr. Hans-Jürgen LANGE. Der 40 Jahre alte Kommunikationswissenschaftler studierte an den Universitäten Jena und Minsk. 2007 promovierte er mit Auszeichnung an der Universität Leipzig.

Seine Habilitation zum Thema Verantwortungskommunikation erfolgte 2015 ebenfalls an der Universität Leipzig. Seit Oktober 2015 vertrat Jarolimek die Professur in dem neu an der DHPol geschaffene Fachgebiet „Kommunikation, Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ und hat sich mit innovativen Veranstaltungsformaten wie dem Barcamp zu Social Media in der Polizei an der Hochschule und darüber hinaus bereits einen Namen gemacht.

Mit dem Barcamp, einer Ad-hoc-Konferenz oder Unkonferenz, hat JAROLIMEK im Frühjahr 2016 ein Experiment an der DHPol gewagt und damit auf ganzer Linie Erfolg gehabt. Präsident LANGE freute sich daher auch ganz besonders, dass für den Aufbau dieses für die Hochschule neuen und innovativen Fachgebietes Prof. Dr. Stefan JAROLIMEK gewonnen werden konnte. So hat Prof. JAROLIMEK auch schon ganz konkrete Vorstellungen, was vorrangig auf seiner Agenda in Lehre, Forschung und Fortbildung stehen wird. Neben Social Media stellen u.a. Krisenkommunikation, Nachwuchskampagnen und anwendungsorientierte Kommunikationskonzepte wichtige Themen in der Aus- und Fortbildung dar. Die Forschungsbemühungen umfassen derzeit die Professionalisierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Image der Polizei und die Wirkung von Online-Videos, aber auch Online-Radikalisierung und Extremismus im Internet.

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