Klares Signal an IS-Terrorszene in Deutschland

9. November 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Als einen „bemerkenswerten“ Erfolg der deutschen Sicherheitsbehörden hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, die Festnahme von fünf mutmaßlichen Terrorunterstützern des sogenannten Islamischen Staates (IS) bezeichnet. Die Polizeiaktion habe deutlich gemacht, dass die Nachrichtendienste und Polizeien Deutschlands eng zusammenarbeiteten und konsequent gegen die Drahtzieher des IS vorgehen. Dies sende ein klares Signal an die islamistische Terrorszene hierzulande, sagte Malchow am Rande einer Vorstandssitzung seiner Organisation am Dienstag in Weimar.
Massiver Druck auf die Szene ausgeübt
Der Schlag gegen die mutmaßlichen Terroristen offenbare, dass Deutschland zunehmend im Visier des internationalen Terrorismus stehe oder als Organisationsraum für Aktionen der Terrororganisation genutzt werde, betonte der GdP-Chef. Gleichwohl hätten die vergangenen Wochen gezeigt, dass die Ermittlungsbehörden massiven Druck auf die Szene ausübten und Hinweise gezielt verfolgten.

Malchow betonte, dass Polizei und Dienste bis zum Anschlag arbeiteten, um Deutschland möglichst vor einem Terroranschlag zu bewahren. „Meine Kolleginnen und Kollegen brauchen jedoch dringend Verstärkung, um dieses hohe Niveau weiter halten zu können“, betonte er. Der GdP-Bundesvorsitzende appellierte angesichts der Ende November in Saarbrücken anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) an alle Länder, bei der Personalaufstockung der Polizei endlich Pflöcke einzuschlagen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.