GdP bleibt bei ablehnender Haltung zur Cannabislegalisierung

29. Oktober 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Heute diskutierte der Landtag über einen Entschließungsantrag der FDP-Fraktion „Cannabis entkriminalisieren – Jugendschutz stärken“. Die GdP Niedersachsen hat ihre Bedenken gegen eine Freigabe von Cannabis ab 18 Jahren der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bereits Mitte diesen Jahres übermittelt und warnt weiterhin davor.
Dabei erklärt Dietmar Schilff, GdP-Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender, dass aus Sicht der GdP eine mit dieser Diskussion einhergehende Verharmlosung von Drogenkonsum beendet werden müsse. Bei Cannabis handele es sich vielmehr um eine gefährliche Droge, die mit ihrem inzwischen stark erhöhten Wirkstoffgehalt schwere gesundheitliche und soziale Probleme auslösen kann.

„Auch der Irrglaube, eine Cannabis-Freigabe sei harmlos und erleichtere die Arbeit der Polizei, muss endlich aus der öffentlichen Diskussion verschwinden. Darüber hinaus erschließt sich der GdP nicht, warum der Jugendschutz nur mit einer Cannabisfreigabe gestärkt werden könne“, so Schilff.

Eine höhere Verfügbarkeit der Droge führe nach Ansicht der GdP auch zu der Notwendigkeit, die Betäubungsmittel-Kontrollen im Straßenverkehr auszubauen und damit zu einer Zunahme der Arbeitsbelastung der Polizei. „Aufklärung über die Risiken der Einstiegsdroge sollte im Mittelpunkt der Politik stehen und nicht den Joint schönzureden“, forderte Schilff.

 

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