Jeder Fall wird verfolgt

26. Oktober 2016 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat verdeutlicht, dass die Polizeibehörden des Landes konsequent jeden Fall mit sogenannten Horror-Clowns verfolgen.

„Auch wenn man dem Einzelnen unterstellen mag, dass er es für einen Scherz hält, Leute zu erschrecken. Die Folgen für die Opfer sind oftmals alles andere als spaßig. Dennoch rate ich, dieses wirklich abstoßende Phänomen nicht aufzubauschen. Solche Spinner suchen ja geradezu die öffentliche Aufmerksamkeit“, verdeutlicht Lewentz.

„Man stellt sich immer wieder die Frage, wo mancher Trend herkommt, wo er hinführt, und warum Leute irgendeinen Quatsch kopieren. Aber Leute zu attackieren – sei es vorgetäuscht oder tatsächlich mit Gewalt – ist alles andere als Quatsch. Und wir werden es nicht dulden, dass man sich hinter einer Maske versteckt und wahllos Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Deshalb gehen die Polizeibehörden nüchtern und zielgerichtet mit jedem gemeldeten Fall um. Ich kann nur jedes Opfer einer solchen feigen Attacke ermutigen, verständigen Sie umgehend die Polizei“, .rät der Minister abschließend.

Das in den USA aufgekommene und inzwischen auch in Deutschland kopierte Phänomen beschäftigt auch die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden. So wurden im Land bislang 36 Fälle gemeldet, bei denen es zum Auftreten sogenannter „Horror-Clowns“ gekommen sein soll. In 4 Fällen wird geprüft, ob das Vorgehen strafrechtlich relevant ist. So stehen Bedrohungstatbestände, eine versuchte gefährliche Körperverletzung sowie gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr in Rede.

 

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