Landesvorstand verurteilt die Attacken

25. Oktober 2016 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Einstimmig verurteilt der Landesvorstand der DPolG NRW das seit kurzem auftretende Phänomen von Horrorclowns, welche Menschen erschrecken oder gar überfallen und fordert für dingfest gemachte Straftäter harte Strafen! Nach aktuellem Stand sind in NRW bereits 86 Angriffe der sogenannten „Gruselclowns“ zu verzeichnen.

Gerade in Anbetracht von Halloween und zahlreichen Festlichkeiten ist mit weiteren Attacken und Opfern der Clowns zu rechnen. Während die Polizei sich nun auch noch diesem Phänomen annehmen muss, werden im Umkehrschluss die Kolleginnen und Kollegen, welche bereits jetzt schon hoffnungslos überlastet sind, von anderen wichtigen Aufgaben abgehalten!

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus:

„Da hört der Spaß auf und es ist bitterer Ernst! Das sind Idioten und Straftäter, welche sich über mögliche Konsequenzen ihres Handeln anscheinend nicht bewusst sind, Folgen und Konsequenzen nicht abschätzen können oder denen einfach jegliche geistige Reife fehlt. Wenn eine Person mit Äxten oder einer laufenden Kettensäge auf jemanden zu rennt, stellt dies einen Angriff auf Leib, Leben und Gesundheit dar. Entweder wehrt man sich oder rennt weg. Jedenfalls handelt es sich um einen Angriff, der Notwehr rechtfertigt. Opfer dieser Attacken, die flüchten oder sich zur Wehr setzen, können verletzt werden. Auf die Clowns warten Strafverfahren und Zivilklagen wegen Schmerzensgeld und hoffentlich eine Justiz, die den Strafrahmen in vollem Umfang ausschöpft und so zeitnah klare Zeichen an potentielle Nachahmer sendet!“

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