Gewalt im täglichen polizeilichen Einsatz erschreckend zugenommen

19. Oktober 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat mit Betroffenheit auf die Schüsse eines sogenannten Reichsbürgers auf vier Polizeibeamte in Bayern reagiert. „Das blutige Ereignis ist ein weiterer schockierender Höhepunkt der Gewalt gegen Polizeibeamte im täglichen Dienst in Deutschland“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Jugendorganisation JUNGE GRUPPE in der GdP. Die 150 Polizistinnen und Polizisten drückten ihre Anteilnahme für die verletzten Kollegen aus und wünschten Ihnen eine baldige Genesung. Die GdP-Bundesjugendorganisation hatte im Januar die Aktion „AUCH MENSCH“ gestartet, mit der auf die zunehmenden, massiven Angriffe auf Polizisten hierzulande aufmerksam gemacht wird.
Radikalen Gruppierungen mit allen staatlichen und rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln entgegentreten
Der GdP-Bundesvorsitzende betonte, dass seit Langem die sogenannten Reichsbürger, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland, deren Verfassung und ihre staatlichen Organe mit obskuren historischen Begründungen ablehnten, zu einer konkreten Gefahr herangewachsen seien, vor der die Gewerkschaft der Polizei bereits gewarnt habe.

Malchow forderte, der Radikalisierung extremer politischer und religiöser Gruppen mit allen staatlichen und rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten. „Die Tat in Bayern und die neuesten Zahlen über die gestiegenen rechtsextremistischen Angriffe auf Menschen zeigen, dass die Spirale der Gewalt in erschreckendem Maße weiter gedreht wird“, betonte der GdP-Chef. Er forderte die Justiz auf, diese Straftaten mit aller Konsequenz zu verfolgen und die Täter hart zu bestrafen.

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