Polizei gründet SOKO zu DNA-Fund

17. Oktober 2016 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

 

LKA- und LPD-Führung haben mit Innenminister Dr. Holger Poppenhäger über die Konsequenzen aus dem Fund einer DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt in der Nähe der sterblichen Überreste der neunjährigen Peggy beraten.

Ab Montag soll eine Sonderkommission bei der LPI Jena ihre Arbeit aufnehmen, die in enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Gera die Fälle ungeklärter Kindstötungen in Thüringen seit 1990 neu untersuchen soll. Gleichzeitig wird die SOKO die Ermittlungsarbeit der bayerischen Ermittlungsbehörden im Mordfall Peggy unterstützen.

„Wir haben eine gute Polizeiarbeit und eine andauernd hohe Aufklärungsquote bei der Thüringer Polizei. Jetzt ergibt sich durch den Fund die Chance, bei den wenigen unaufgeklärten Fällen den Faden wieder aufzunehmen. Die Aufklärung würde auch helfen, den betroffenen Familien ihren Frieden wieder zu bringen“, so Poppenhäger.

„Wir nehmen die nun vorliegenden Erkenntnisse sehr ernst, aber von Spekulationen sehe ich an dieser Stelle ab. Noch wird geprüft, ob es sich bei der gefundenen DNA um eine Verunreinigung oder um ein echtes Beweisstück handelt“, so Poppenhäger.

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