Zentrale Polizeiautobahnstation wird in Mendig angesiedelt

11. Oktober 2016 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Der geplante Neubau einer zentralen Polizeiautobahnstation (PASt) bei Koblenz wurde neu bewertet. Aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen wird die Planung verworfen und stattdessen die PASt Mendig ausgebaut. Die drei Schießbahnen im Polizeipräsidium Koblenz wurden 2014 bei einem Brand teilweise zerstört.

Bei Sanierung der Schießanlage müssten während der Bauphase etliche Dienst-Bereiche über Monate ausgelagert werden. Die Baukosten und die Kosten für die erforderliche Auslagerung würden sich nach Schätzungen des Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) in Summe auf rund fünf Millionen Euro belaufen.

Allerdings entsprächen die drei Schießbahnen im Polizeipräsidium Koblenz in ihren Dimensionen auch nach einer Sanierung nicht mehr den aktuellen Anforderungen für eine zeitgemäße polizeiliche Schießausbildung.

Die Kosten für den Neubau einer PASt bei Koblenz, in der die derzeit vorhandenen Stationen Mendig und Emmelshausen zusammengelegt werden sollten, veranschlagt der LBB mit 3,3 Millionen Euro.
Es wurde auch geprüft, ob die PASt in Mendig auch das derzeit in Emmelshausen stationierte Personal aufnehmen könnte, und ob auf dem vorhandenen Grundstück zusätzlich eine neue Schießanlage errichtet werden könnte. Notwendige Erweiterungen und die Neuerrichtung einer Schießanlage belaufen sich nach aktuellen Kostenschätzungen in Summe auf rund 5,9 Millionen Euro.

Neben der Wirtschaftlichkeit bietet ein Neubau der Schießanlage die Möglichkeit, eine zeitgemäße Schießausbildung zu gewährleisten. Gerade angesichts der geänderten Gefährdungslage benötigen die Einsatzkräfte eine ausreichend dimensionierte und qualitativ gut ausgestattete Schießstätte.

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