Tatort Autobahn

5. Oktober 2016 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die öffentliche Diskussion über die Autobahnen in NRW wird von den vielen Staus und der maroden Infrastruktur dominiert. Übersehen wird dabei oft, dass die Autobahnen auch ein Unfallschwerpunkt sind. Mehr als 4000 Unfälle mit Personenschaden gab es alleine im vergangenen Jahr auf den Autobahnen in NRW – ein trauriger Höchststand der letzten zehn Jahre. Unter dem Titel „Tatort Autobahn“ lenkt das 7. Verkehrsforum der GdP am 2. November deshalb den Blick auf die Herausforderungen, vor denen die Polizei auf den Autobahnen steht.
Gefahren durch Baustellen, unsichere LKW und rücksichtsloses Verhalten von Verkehrsteilnehmern fordern die Polizei genauso, wie die Verfolgung mobiler Tätergruppen, die das Autobahnnetz nutzen, um sich dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Ist die Polizei NRW richtig aufgestellt, wenn es darum geht, den Verkehrsraum Autobahn zu sichern? In mehreren Fachvorträge zur Kriminalitätsentwicklung auf der Autobahn (Frank Kubicki, Leiter Direktion Verkehr PP Düsseldorf) zu den aktuellen Trends in der Verkehrsüberwachung (Martin Lotz, Leiter Direktion Verkehr, PP Köln) und zu den Anforderungen an die nächste Generation des Streifenwagens der Polizei (Martin Münchhausen, Referat Logistik und IT in der Polizei, Innenministerium NRW) werden die Einzelaspekte des Arbeitsbereichs Autobahnpolizei ausgeleuchtet.

Die Teilnehmer des Forums haben zudem die Möglichkeit, die künftige Grundausrichtung der Verkehrsdirektion der Polizei mit dem Referatsleiter Verkehr im Innenministerium, Rüdiger Wollgramm, und dem für den Verkehrsbereich zuständigen stellvertretenden Landesvorsitzenden der GdP, Michael Mertens, zu diskutieren.

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