„Verantwortung für die Sicherheit der Bürger übernommen“

30. September 2016 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat in Gießen den Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Mittelhessen, Manfred Schweizer, im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet.

„Manfred Schweizer blickt auf eine mehr als zehnjährige erfolgreiche Amtszeit als Polizeipräsident zurück. 46 Jahre lang hat er Verantwortung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Hessen übernommen. Mit ihm verlässt uns ein engagierter Präsident, der sich um das Wohl der Menschen in unserem Land verdient gemacht hat. Unter seiner Verantwortung hat sich das Polizeipräsidium Mittelhessen maßgeblich weiterentwickelt. Im letzten Jahr hat das PP Mittelhessen unter seiner Leitung auch die Herausforderungen im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen zusammen mit dem Regierungspräsidium Gießen und der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung gestemmt“, sagte Innenminister Peter Beuth.

2005 kam Manfred Schweizer als Präsident nach Mittelhessen und damit erstmals in die hessische Polizei. Sein Werdegang unterscheidet sich von denen andere Kolleginnen und Kollegen, die in der Regel in einem Bundesland ihren Weg bis in die Spitzenpositionen der Polizei gehen.

Den Polizeiberuf lernte Manfred Schweizer bei der Polizei in Baden-Württemberg. Hier ist er am 7. Oktober 1968 nach dem Ablegen der Mittleren Reife in den mittleren Dienst der Polizei eingetreten.

Nach der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei, Tätigkeiten innerhalb der Polizeidirektion Böblingen und dem Lehrgang für den gehobenen Polizeivollzugsdienst wurden er Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit im Innenministerium Baden-Württemberg. Aus dieser Funktion erfolgte 1984 der Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst. Nach dem Studium in Münster war er Sachgebietsleiter „Einsatz“ der Landespolizeidirektion Stuttgart II und im Anschluss daran Referent im Innenministerium Baden-Württemberg.

Im Jahr 1992 wurde er zunächst im Rahmen der Verwaltungshilfe zum Sächsischen Staatsministerium des Innern abgeordnet und im Anschluss als Polizeioberrat nach Sachsen versetzt. Auch hier wurde er im Innenministerium eingesetzt und als Referatsleiter „Organisation, Planung, Öffentlichkeitsarbeit“ bis zum Ministerialrat befördert. Danach übernahm Manfred Schweizer 2000 die Leitung des Polizeipräsidiums Leipzig und fünf Jahre später die Leitung der Polizeidirektion Dresden. Im Jahr 2005 wechselte er dann nach Hessen und wurden zum Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Mittelhessen ernannt.

Einen hohen Stellenwert hatte für ihn der Bereich der Verkehrssicherheit in Mittelhessen (BOB und Maximal mobil). Nachdem Gießen im Jahr 2005 bei seinem Amtsantritt nach Frankfurt die Stadt mit den häufigsten Straftaten war, wurde im September 2005 die Innenstadtkonzeption ins Leben gerufen. Die Maßnahmen sahen hier unter anderem eine verstärkte Präsenz an den Brennpunkten in Gießen sowie eine stärkere Einbeziehung des Ordnungsamtes in die Maßnahmen vor. Durch umfangreiche Analysen wurden klare Schwerpunkte der Kriminalitätslage in Gießen herausgearbeitet und Maßnahmen aufgesetzt. Neben seinen dienstlichen Tätigkeiten engagierte er sich außerdem ehrenamtlich und unterstütze beispielsweise die Vereine „Aktion für behinderte Menschen Hessen e.V“ und als 2. Vorsitzender die Gießener Hilfe.

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