Mehr Sicherheit auf und an der Staatsstraße in Neukirchen

21. September 2016 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Die Landesdirektion Sachsen hat den Planfeststellungsbeschluss für den 2. Bauabschnitt des Ausbaus der Staatsstraße S 239 in Neukirchen/Erzgebirge (Bahnhofstraße) erteilt. Damit verfügt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr über Baurecht.

Die S 239 ist eine wichtige Verbindungsstraße im Raum südlich von Chemnitz. Sie schafft eine Verbindung zwischen der Bundesstraße B 169 im Westen und der Bundesstraße B 95 im Osten. Beide Bundestraßen verbinden die Mittelzentren des Erzgebirgskreises mit dem Oberzentrum Chemnitz.

Der jetzt genehmigte Bauabschnitt umfasst in der Ortslage Neukirchen die Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße/Adorfer Straße (Kreisstraße K 8811) sowie die östlich anschließende Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Chemnitz-Klaffenbach. Die Länge des Ausbauabschnittes beträgt 1.181 Meter.

Der Ausbau erfolgt innerhalb der bestehenden Straßenführung. Zwischen Unterer Bergstraße und der Zufahrt zur Haltestelle Neukirchen-Klaffenbach wird an der nördlichen Straßenseite ein Gehweg geschaffen. Entlang der Straße werden Längsparkbuchten angelegt. Alle vorhandenen Straßen, Wege und Zufahrten werden an die neue Straße angebunden.

Der Ausbau der Straße ist notwendig, da diese den Anforderungen des zunehmenden Verkehrs nicht mehr gerecht wird. Der Straßenkörper befindet sich in einem mangelhaften Zustand. Er weist erhebliche Tragfähigkeitsschäden in Form von Unebenheiten, Rissen und Flickstellen auf. In den Randbereichen sind zunehmend Ausbrüche erkennbar. Des Weiteren sind nur zum Teil beidseitige Gehwege vorhanden. Auch entspricht die Straßenentwässerung nicht den aktuellen Erfordernissen.

Der Ausbau der S 239 dient der Herstellung einer regelgerechten und ebenen Fahrbahnfläche. Die Verkehrssicherheit erhöht sich für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für die Fußgänger. Zudem wird der Verkehr auf der neuen Straße besser fließen.

Der Planfeststellungsbeschluss wird zu jedermanns Einsicht vom 24. Oktober bis zum 7. November 2016 in der Stadtverwaltung Chemnitz und der Gemeindeverwaltung Neukirchen/Erzgebirge öffentlich ausgelegt.

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