Sachsen-Anhalt stellt Weichen in Richtung Zukunft und führt Kripo-Studiengang ein!

15. September 2016 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Am 12.09.2016 trafen sich Holger Stahlknecht (CDU), Minister für Inneres und Sport in Sachsen-Anhalt, mit dem BDK-Bundesvorsitzende Andre Schulz und dem Landesvorsitzenden Hanno Schulz in Magdeburg, um ein gemeinsames Projekt zu finalisieren:
Die spezialisierte Ausbildung, die sogenannte Y-Ausbildung, für die Polizei in Sachsen-Anhalt. Damit ist es Interessierten erstmals seit der Wiedervereinigung wieder möglich, ein Studium zum Kriminalkommissar/zur Kriminalkommissarin zu absolvieren.

„Die spezialisierte Ausbildung beginnt an der Fachhochschule Polizei in Aschersleben im Herbst 2017“ ist das herausragende Ergebnis des heutigen Gespräches. Die Einführung der spezialisierten Ausbildung stellt parallel einen gewaltigen Imagegewinn für die Polizei in Sachsen-Anhalt und einen Standortvorteil für das Land dar. Die Arbeitsebene wird die spezialisierte Ausbildung nun sehr zeitnah in die notwendige Form bringen und dazu auch die Mitwirkung von Fachleuten gewährleisten. Am Rande des Gespräches wurden neben gewerkschaftlichen Themen wie Besoldung, Sonderzahlung, Streichung der Kostendämpfungspauschale auch noch einige weitere fachliche Themen angesprochen, u. a. waren das die notwendigen und überfälligen strukturellen Maßnahmen zur Verbesserung der schlechten Beförderungssituation, die zunehmenden fachlichen und personellen Defizite bei der Technischen Prävention und die Notwendigkeit der flexiblen Neugestaltung bei der Überleitung von Beamten der LG 1 in die Kripo, auch ohne Lehrgang. Gründe wären beispielhaft die aktuell gleichwertige Ausbildung von LG 1 und LG 2 in Kripo-Themen oder mehrjährige Berufserfahrung bei der Kripo.

Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es in der nächsten Ausgabe des „dk“, welche in wenigen Tagen erscheinen wird.

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