Neues Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg

1. September 2016 | Themenbereich: Bayern, Bundespolizei | Drucken

 

Auf dem Gelände der ehemaligen Warner Barracks in Bamberg entsteht auf rund 100 Hektar das deutschlandweit größte Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei. Zukünftig werden dort in der Spitzenphase bis zu 2.200 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter gleichzeitig ihren Vorbereitungsdienst absolvieren.
Pünktlich zur Aufnahme des Lehrbetriebs des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei hat der Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Dr. Jürgen Gehb, heute im Beisein des Bundesinnenministers, Dr. Thomas de Maizière, des Bayerischen Innen- und Bauminister Joachim Herrmann und dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, dem Präsidenten der Bundespolizeiakademie, Alfons Aigner, feierlich den Schlüssel übergeben. Die BImA ist Eigentümerin der Konversionsliegenschaft und Bauherrin. Die Bayerische Staatliche Bauverwaltung übernimmt im Rahmen der Organleihe die Baumaßnahmen des Bundes. Herrmann dankte vor Ort dem Staatlichen Bauamt Bamberg für den außerordentlichen Einsatz: „Unsere Bauverwaltung hat in einer Rekordbauzeit von nicht einmal einem Jahr den Umbau mit rund 200 Firmen koordiniert. Für die erste Bauphase, die noch bis Frühjahr 2017 andauert, wurden Baukosten in Höhe von 30 Millionen Euro und Baunebenkosten in Höhe von fünf Millionen Euro vorgesehen.“
Rund 400 neue Arbeitsplätze

Herrmann dankte Bundesinnenminister de Maizière, dass die Standortwahl auf Bayern gefallen ist. Herrmann: „Ich freue mich, dass der Bund zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen hat. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Inneren Sicherheit, von dem auch Bayern profitieren wird.“ Wie Herrmann weiter erklärte, bringe der neue Standort der Bundespolizei auf dem alten Gelände der US Kaserne rund 400 neue Arbeitsplätze mit sich. Herrmann: „Für die Stadtentwicklung und den Konversionsprozess von Bamberg war das eine richtige und wichtige Entscheidung. Die Stadt hat nun die Möglichkeit auf dem gleichen Grundstück Wohnflächen zu entwickeln.“ In der ersten Bauphase wurden Unterkunfts- und Verwaltungsgebäude, ein Kantinengebäude, eine Sporthalle und eine Schule für insgesamt rund 800 Anwärterinnen und Anwärter umgebaut. Außerdem wurde im Außenbereich die technische Infrastruktur an die neuen Nutzungen angepasst. In einer zweiten und dritten Bauphase sollen sukzessive weitere Gebäude für den Betrieb des Aus- und Fortbildungszentrums nutzbar gemacht werden.

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