Fakten statt Behauptungen – Sicherheitsdienste in NRW leisten gute Arbeit

12. August 2016 | Themenbereich: Security | Drucken

Immer wieder geraten die privaten Sicherheitskräften in nordrhein-westfälischen Flüchtlingsunterkünften in die Schlagzeilen, weil sie angeblich unzuverlässig seien.

„Mit solchen Behauptungen wird die Arbeit aller Beschäftigten in diesem Bereich in Misskredit gebracht“, so BDSW-Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Tatsache sei aber, dass die weit überwiegende Mehrzahl der privaten Sicherheitsdienste einen „guten Job“ machen würde, so Olschok. Das könne jeder, der sich für die Fakten interessiere, in der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Piraten im nordrhein-westfälischen Landtag (Drucksache 16/12528) nachlesen.

Bis zum 23. Juni sind danach bei der Bezirksregierung Arnsberg insgesamt 5.515 Sicherheitskräfte vom Verfassungsschutz überprüft worden. 5.091 Prüfungen sind aktuell durch das Landeskriminalamt abgeschlossen. 155 Personen oder 2,8 Prozent der Überprüften sind von der Ausübung gesperrt werden. Bei knapp 12 Prozent der Überprüften sind etwaige Erkenntnisse und Verfahrensstände noch zu prüfen. 85 Prozent der überprüften Sicherheitskräfte (entspricht 4.702) dürfen nach der Unbedenklichkeitsprüfung eingesetzt werden. Ergänzend zu dieser Anfrage teilte Innenminister Jäger dem Innenausschuss mit, dass sich lediglich 2,9 Prozent (17 von insgesamt 600) Beschwerden beim dezentralen Beschwerdemanagement gegen die Sicherheitskräfte richten.

Die Beschäftigtenzahl in der nordrhein-westfälischen Sicherheitsbranche ist im vergangenen Jahr um 8.000 (18 Prozent) auf 51.000 gestiegen. Der Bedarf war so hoch, dass die Suche nach geeignetem Personal immer schwieriger wurde. „Trotz der massiven Nachfrage an Arbeitskräften, ist es den meisten Unternehmen erfreulicherweise doch gelungen, geeignetes Personal für die sensible Tätigkeit in Flüchtlingsunterkünften zu gewinnen“ so Olschok abschließend.

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