Paradebeispiel für ein gelungenes europaweites Projekt

28. Juli 2016 | Themenbereich: Hessen, Innenminister, Innere Sicherheit | Drucken

 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des europaweiten Notrufs 112 am 29. Juli betonte der Hessische Innenminister Peter Beuth den Stellenwert der Rettungskräfte und lobte diese lebensrettende europäische Errungenschaft.

„Die Einführung einer einheitlichen Notrufnummer ist ein Paradebeispiel für ein gelungenes europaweites Projekt. Sie trägt gerade in der Ferienzeit dazu bei, dass Menschen in Not überall in Europa schnellstmöglich Hilfe erhalten und kann so im wahrsten Sinne des Wortes ein ‚Lebensretter‘ sein. Die Rettungsdienste und die Feuerwehr leisten Großartiges für unsere Gesellschaft. Sie sind in allen Notsituationen erreichbar und immer bereit Bürgerinnen und Bürgern helfend zur Seite zu stehen. Nicht umsonst genießen diese Berufsgruppen ein derart hohes Ansehen in der Bevölkerung“, so Innenminister Peter Beuth.

Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner unterstrich die „enorme Bedeutung“ der Einrichtung dieser zentralen Nummer, die „Leben“ rette. „Die 112 war und ist für eine schnelle medizinische Versorgung einer der Knackpunkte. Heute müssen wir innerhalb der Europäischen Union und der Schweiz nicht für jedes Land eine eigene Notrufnummer wissen, wenn schnell ein Rettungswagen benötigt wird. Es reicht die 112 zu wählen. In Hessen wird dann eine gebührenfreie Verbindung mit der zuständigen Zentralen Leitstelle hergestellt, die schnellstmöglich Hilfe schickt“, erläutert der Minister.

Grüttner rief dazu auf, die Nummer weiter publik zu machen, da viele Bürgerinnen und Bürger diese nicht kennen. „Bei Gefahr und Lebensgefahr gilt: 112 wählen!“

Der einheitliche Euronotruf 112 wurde am 29. Juli 1991 vom Rat der Europäischen Gemeinschaften beschlossen und kann in jedem europäischen Land ohne Vorwahl gewählt werden. Anrufer werden automatisch mit der lokalen Polizei- oder Rettungsleitstelle verbunden, die schnelle Hilfe veranlasst. Neben allen EU-Staaten gilt der Notruf auch in der Schweiz, in Island und Norwegen sowie in weiteren den EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, der Republik Moldau, Russland, Serbien, Türkei und der Ukraine.

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