Präventionsarbeit gegen Radikalisierung

27. Juli 2016 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innere Sicherheit | Drucken

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha erklärte anlässlich der Eröffnung der neuen Beratungsstelle des Demokratiezentrums Baden-Württemberg in Weinheim: „Die jüngsten Gewalttaten in Würzburg, München und Ansbach stellen leider traurig unter Beweis, wie wichtig Präventionsarbeit in unserer Gesellschaft ist. Dabei geht es beispielsweise darum, junge Menschen im Umgang mit Medien zu bilden, sie vor Radikalisierungstendenzen zu schützen und zu sensibilisieren sowie sie gegen Mobbing zu stärken.“

„Mit dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg, das wichtige Bereiche der Extremismus-Prävention abdeckt, sind wir auf einem guten Weg. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. Insbesondere sind dies die Beratung von Menschen, die etwa von rechter Gewalt betroffen sind oder sich von der rechten Szene distanzieren wollen. Eine weitere Aufgabe ist dabei die Vermittlung eines Demokratieverständnisses, das von Respekt gegenüber anderen Lebens- und Glaubensentwürfen geprägt ist. Dies alles erfolgt auch in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen Extremismus in Baden-Württemberg (KPEBW) beim Innenministerium Baden-Württemberg. Wir wollen Jugendlichen und allen an der Präventionsarbeit Beteiligten möglichst viel Beratung und Hilfeleistungen an die Hand geben. So können wir unsere Gesellschaft und deren Zusammenhalt stärken“, sagte Lucha.