Fundierte Ausbildung für gute Polizeiarbeit

18. Juli 2016 | Themenbereich: Polizei, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat eine fundierte Ausbildung der Polizei als elementaren Bestandteil für die Sicherheit in Rheinland-Pfalz bezeichnet. Polizeibeamtinnen und -beamte seien der sichtbare Teil der Exekutive, sie seien das Gesicht des Staates für die Menschen in diesem Land, so Minister Lewentz.

„Daher setzen wir weiterhin auf eine qualitativ hochwertige Polizeiausbildung junger Menschen im Bachelor-Studiengang und beschreiten bei der Nachwuchsgewinnung erfolgreich neue Wege“, sagte der Minister bei der Vereidigung des 14. und 15. Bachelorstudiengangs der Hochschule der Polizei am Freitag in Bad Kreuznach.

„Ich freue mich, dass heute Polizeikommissar-Anwärterinnen und -Anwärter vereidigt werden, die zukünftig dazu beitragen, die Sicherheit in Rheinland-Pfalz weiterhin zu garantieren. In diesem und in den kommenden fünf Jahren werden wir die Einstellungszahlen in der Polizei mit jährlich 500 Einstellungen auf höchstem Niveau, halten, sodass künftig 1500 Studierende an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am Flughafen Hahn studieren werden“, hob Lewentz hervor. Im 14. Bachelorstudiengang werden auch Absolventinnen und Absolventen des Bildungsganges „Polizeidienst und Verwaltung“ an den drei Standorten der Höheren Berufsfachschule Bad Kreuznach, Lahnstein und Ludwigshafen vereidigt.

Bei der Nachwuchsgewinnung setzt das Land auf moderne und attraktive Verfahren was Bewerbungswege und den Zugang zu Bewerbungsunterlagen betrifft. „Es zeigt sich, unsere Maßnahmen greifen: Seit wir im März letzten Jahres das Online-Bewerbungsverfahren freigeschaltet haben, können wir die bislang höchsten Bewerberzahlen für die Polizei Rheinland-Pfalz verzeichnen“, so Lewentz.

Die Kriminalstatistik 2015 belegt mit der bislang höchsten Aufklärungsquote seit Einführung der bundeseinheitlichen Aufklärungsquote im Jahr 1971 eine erfolgreiche Polizeiarbeit. Für die Zukunft benannte Minister Lewentz politisch motivierte Straftaten von rechts und links sowie Wohnungseinbrüche als wichtige Handlungsfelder. „Beim Kampf gegen Einbrecher werden wir die länderübergreifende Kooperationen mit Baden-Württemberg, Bayern und Hessen stärken und in den Bereichen Informationsaustausch, Prävention, Prognose, Kriminaltechnik und Ermittlungen intensiv zusammenarbeiten“ sagte der Minister.

„In Rheinland-Pfalz setzen wir weiterhin auf unsere gut ausgebildeten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mit Bachelor-Studiengang, die in vollem Umfang mit Eingriffsrechten und umfassendem Beamtenschutz eingesetzt werden können. Nur eine bestens ausgebildete Polizei ist für den Einsatz zielführend“, so Lewentz.

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