Polizei beschafft endlich Persönliche Schutzausstattung für den Kriminaldauerdienst

12. Juli 2016 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Kriminaldauerdienst ist zuständig für die sofortige Abarbeitung aller kriminalpolizeilichen Lagen, die sich rund um die Uhr ergeben. Dazu gehören die erste Begutachtung von Brandorten genauso wie die Einschätzung von Hergängen bei Todesermittlungen. Seit 2014 existiert die Gefährdungsbeurteilung für Brandorte, seit Ende 2015 die für die Bearbeitung von Leichensachen. Jetzt, im Sommer 2016, geht die Polizei in die konkrete Beschaffung.

Der Kriminaldauerdienst ist zuständig für die sofortige Abarbeitung aller kriminalpolizeilichen Lagen, die sich rund um die Uhr ergeben. Dazu gehören die erste Begutachtung von Brandorten genauso wie die Einschätzung von Hergängen bei Todesermittlungen.

„Zu diesem Job gehört es mitunter, an noch qualmenden Brandorten durch Löschschaum und Schutt zu stapfen oder Leichen selbst bei Fäulnis und Madenfraß noch zu entkleiden und zu untersuchen. Was das für die Bekleidung des Kripo-Beamten bedeutet, kann man sich vorstellen!“, so C. Milius, stellvertretender Landesvorsitzender des BDK in Berlin.

Dass es dabei eine vernünftige Ausrüstung braucht, die vor Ansteckung, Kontamination oder Verletzung schützt, ist eigentlich eine Binsenweisheit. Dennoch: „Bis vor kurzem war es üblich, dass der Kriminalbeamte in Alltagsklamotten neben dem schwer durch ein Pressluftgerät atmenden Feuerwehrkollegen Brandorte begutachtete und sich freute, wenn der Brandbekämpfer mit seinem Kohlenmonoxidwarngerät in der Nähe blieb.“, so Milius weiter.

Seit 2014 existiert die Gefährdungsbeurteilung für Brandorte, seit Ende 2015 die für die Bearbeitung von Leichensachen. Jetzt, im Sommer 2016, geht die Polizei in die konkrete Beschaffung. Man darf spekulieren, ob die Entwicklungen in anderen Arbeitsschutzbereichen – Stichwort Schießstände – dazu mit beigetragen haben. Was bleibt, ist das ewige Problem der Finanzierung. Doch auch das scheint ja nun gelöst zu sein.

Der BDK bleibt weiter am Ball!

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