„Polizei ist Garant für sicheres und freies Zusammenleben“

11. Juli 2016 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Der Hessische Innenminister Peter Beuth und der Staatssekretär im Innenministerium Werner Koch haben an Graduierungsfeiern der Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) teilgenommen. Der Innenminister gratulierte in Mühlheim und der Staatssekretär in Hofheim den Feiernden, beide unterstrichen den hohen Stellenwert des Polizeiberufs. Insgesamt wurden heute an vier Standorten hessenweit 206 Absolventinnen und Absolventen die Ernennungsurkunde zur Kommissarin oder zum Kommissar übergeben.

„Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Menschen, sie ist Voraussetzung für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Damit alle Menschen in Hessen frei und sicher leben können, ist eine gut ausgebildete und ausgerüstete Polizei in höchstem Maße wichtig. Vor den stetig wachsenden Herausforderungen im Bereich der Terrorbekämpfung, politisch motivierter Kriminalität, der Flüchtlingsthematik und Großveranstaltungen, müssen unsere Polizistinnen und Polizisten eine hervorragende Ausbildung erhalten. Das Studium an der Hochschule für Polizei und Verwaltung, die zu den besten Polizeihochschulen Deutschlands zählt, bereitet unsere Polizistinnen und Polizisten auf eben diese Herausforderungen vor. Das duale Studium vermittlet ihnen die Fähigkeiten, die dieser abwechslungsreiche, spannende und fordernde Beruf ihnen abverlangen wird. Insgesamt rund 870 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter werden im Jahr 2016 ihr Studium an der HfPV beginnen – ein historischer Höchstwert“, so Innenminister Peter Beuth in Mühlheim.

Das Studium an der HfPV erstreckt sich mit berufspraktischen und fachtheoretischen Phasen über drei Jahre. Die Praxissemester in den Polizeipräsidien runden hierbei die rechtlichen und polizeitaktischen Studieninhalte ab. Am Ende steht mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ ein universell anerkannter Studienabschluss, welcher optimal auf den Polizeiberuf vorbereitet.

„Der Staat möchte sein Volk schützen, ihm aber gleichzeitig ein Leben in Freiheit garantieren. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit prägt die Arbeit der Polizei. Gerade die aktuelle Sicherheitslage, in Zeiten des internationalen Terrorismus, macht den schmalen Grad zwischen Sicherheit und Freiheit noch deutlicher. Polizistinnen und Polizisten wird neben einem umfangreichen Fachwissen und körperlicher Fitness, auch eine immense soziale Kompetenz abverlangt, sie ist ein maßgeblicher Faktor für das gute Ansehen der Polizei in der hessichen Bevölkerung. Das Studium an der HfPV qualifiziert die Kommissarinnen und Kommissare umfangreich, in den nächsten Jahren gilt es nun, durch Erfahrungen in verschiedensten Situationen die eigenen Kompetenzen zu steigern und diesem guten Ruf treu zu bleiben“, so Staatssekretär Koch in Hofheim.

Hintergrundinformation:

Mit dem Haushalt 2016 konnten zahlreiche Verbesserungen für die hessische Polizei erzielt werden:

Es werden zusätzliche 300 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte, zunächst durch vermehrte Anwärterausbildung, und 100 neue Beschäftigte bei der Wachpolizei eingestellt. Die Wachpolizisten können bereits in diesem Jahr – aufgrund ihrer kürzeren Ausbildungszeit – eingesetzt werden.
Die Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten wird angehoben.
(Sonn- und Feiertagsarbeit von 2,72 auf 3,25 €, Nachtarbeit von 1,28 auf 2,61 €, Samstagsarbeit von 0,77 auf 0,79 €, jeweils pro Stunde)
Es werden 15 Millionen Euro bereitgestellt, um alle auszahlungsfähigen Überstunden auszahlen zu können.
Insgesamt werden mehr als 500 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten geschaffen.
Eine OPE-Zulage wird eingeführt.
Der im Haushalt 2016 vorgesehene Stellenabbau in der Polizeiverwaltung im kommenden Jahr wurde ausgesetzt.

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