Die kriminalpolitische Onlinezeitschrift – KriPoZ geht an den Start

1. Juli 2016 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Seit dem 1. Juli 2016 ist die kriminalpolitische Onlinezeitschrift KriPoZ im Internet verfügbar. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt ist aber weit mehr als eine Zeitschrift. Es handelt sich vielmehr um ein kriminalpolitisches Portal (KriPoZ), das Gesetzentwürfe und Stellungnahmen bereitstellt.

Die Schriftleitung und Betreuung der Homepage erfolgen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachgebiets Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol). Homepage und Zeitschrift sind kostenlos abrufbar. Auch ein kostenloser Newsletter wird angeboten.

Neben dem Onlineportal erscheint im zweimonatigen Turnus die wissenschaftliche Online-Zeitschrift KriPoZ. Die Herausgeber Prof. Dr. Gunnar Duttge (Universität Göttingen), Prof. Dr. Bernd Heinrich (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Anja Schiemann (Deutsche Hochschule der Polizei, DHPol) verfolgen mit dieser Zeitschrift das Ziel, den kriminalpolitischen Diskurs anzuregen und den Austausch über kriminalpolitische Themen national und international zu beschleunigen. Durch eine Kommentarfunktion, die sowohl zu den aktuellen Gesetzentwürfen und Stellungnahmen als auch zu den wissenschaftlichen Beiträgen des KriPoZ-Heftes angeboten wird, wird dieser Austausch unterstützt.

Heft 1 beschäftigt sich mit der Reform des Sexualstrafrechts und des Unterbringungsrechts, mit der bereits Gesetz gewordenen geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung und Reformüberlegungen zur Führungsaufsicht. In der Auslandsrubrik sind die Privatisierungstendenzen des Strafvollzugs in Brasilien Thema. Darüber hinaus wird die Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zur teilweisen Verfassungswidrigkeit des BKA-Gesetzes kommentiert.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.